Bauhaus-Universität Weimar

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gr. »Soda einge- 
114 gr. frisches Eiweiss wurden mit 
äschert. Bei der Prüfung- der Asche erschien ein deutlich 
sichtbarer Kieselsäurering, doch ergab eine Bestimmung des 
zersetzten Fluorsilieiums kein Resultat. 
P>2 gr. frischer Eidotter von f> Hühnereiern, mit s 
Soda eingeäschert, ergab O,0Ol>3 gr. Kieselfluorkalium, 
sprechend 0,001:2 gr. Fluor. 84 gr. Irischer- Eidotter 
gr. 
ent- 
von 
'* Eiern, mit 8 gr. Soda ein geäschert, ergab 0,0t »10.gr. Kiesel- 
lluorkalium, entsprechend 0,0000 gr. Fluor. 
Sind im Knochen nach Zaleski1) 0,^:5°/ti Fluor, .und 
sind im ausgebrüteten Küchel nach Voit 0,0317 gr. Kalk, so 
wären, wenn aller Kalk in den Knochen des Küchels ent¬ 
halten ist, zum Aufbau der Knochen nur 0,08 mgr. Fluor 
noting. Gefunden wurde im Ei ungefähr die doppelte Menge, 
0,2 mgr. Fluor. . . 
Ferner wurde das frische Gehirn (180 gr.) eines 30 Tage 
alten Kalbes mit lo gr. Soda eingeäschert. Die Analyse ergab 
0,0027 gr. Kieselfluorkalium, entsprechend 0,0014 gr. Fluor. 
Auch in der Milch und im Blut einer Kuh fand sich 
das Fluor in wägbaren Mengen. 
I Eiter Kuhmilch, mit 5 gr. Soda eingeäschert, ergab 
einmal 0,0008 gr. Kieselfluorkalium, entsprechend 0,0004 gr. 
Fluor, das andere Mal 0,0000 gr. Kieselfluorkalium, ent¬ 
sprechend 0,0003 gr. Fluor. 
Schliesslich konnte in 300 ebem. Kuhblut, eingeäschert 
mii 3 gr. Soda, deutlich die Anwesenheit von Fluor nach¬ 
gewiesen werden. 
Sowohl die Salze der Fluorwasserstoffsäure, als auch die 
der Kieselfluorwasserstoffsäure wirken giftig auf die Pflanzen. 
In den Ackerböden ist das fluor wohl in den häufig-vor- 
kommenden Apatitnadeln enthalten, und da die Wurzeln der 
Pflanze ein saures Secret absondern, so muss in der Nähe der 
Wurzeln eine Apatitlösung mit der immer im .Feberschuss 
vorhandenen Kieselsäure kiesel fluor wasserst offsaure Salze‘bil¬ 
den. Die zu den Culturversuchen benutzte verdünnte Lösung 
]) Zaleski, Med.-ehern. Unteisuelumgcn von Hoppe-Sevler, J. S. p).
        

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