Bauhaus-Universität Weimar

1 . 
270 
Datum: 
188fi 
Harmm.Mige : 
CI Na: 
Juni 0. 
360 
0,8140 
>- 7. 
310 
0,0225 
* s. 
760 
0,5255 
il. 
1050 
1,0533 
> 1C. 
670 
0,8371 
» ii. 
720 
0,8411 
>• 1*2. 
770 
0,9621 
* !•!. 
400 
0,5888 
H. 
500 
0,5238 
> 15. 
300 
0,4284 
» io. 
600 
0,7362 
> 17. 
660 
0,8388 
18. 
030 
0,5154 
» 11». 
370 
0,4953 
> 20. 
430 
0,4829 
» 21. 
510 
0,4965 
Wir brachten diese Symptome einer chronischen 
Chloroform Vergiftung bei den Versuchstieren — nach¬ 
dem die strengste Contrôle alle äusseren Fehlerquellen mit 
Sicherheit uusschlicssen konnte — in Zusammenhang mit den 
von uns gleichfalls bestätigten Erfahrungen Forster’s über 
den steigernden Einfluss von Ilungertagen auf die Chloraus¬ 
scheidung beim chlorarmen Thiere. Die Thatsache, dass das 
Körpergewicht des Hundes während der Mehrausscheidung 
des Chlors merklich abnahm, würde nach Forster aus¬ 
reichen, eine Erklärung dieser Erscheinung zu geben. 
Für mich war es von besonderer Wichtigkeit, in diesem 
Falle zu constatiren, wie in Folge wiederholter Chloroform-Nar¬ 
kosen eine so schwere Störung des Gesammtstoffwechsels 
bei unserem Versuchstiere auftrat, dass dadurch eine über 
Wochen sich erstreckende andauernde und beträchtliche Er¬ 
höhung der Chlorausscheidung herbeigeführt wurde, die 
nur auf Rechnung des verzehrten Körpergewichtes gesetzt wer¬ 
den konnte. Es handelte sich also bei dieser Wirkung des Chloro¬ 
forms um eine erhebliche toxische Ernährungsstörung. 
Dass bei absolutem Hunger eine erhebliche Chlor¬ 
vermehrung beim chlorarmen Thiere auftritt, war durch 
Forster festgestellt. Dass aber trotz dauernder Aufnahme
        

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