Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Kenntniss der melanotischen Farbstoffe. Erwiderung auf die Entgegnung Nencki's
Person:
Mörner, K. A. H.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16700/6/
tond.* Mengen von Farbstoff ausfüllen, welcher übrigens 
durch Essigsäure aus der alkalischen Lösung nicht, ausge¬ 
schieden wurde und also den untersuchten Melanosarkom- 
farbsloff nicht verunreinigen konnte. Uebrigens enthält der 
\on Liacosa') beschriebene1 Ilarnfarbstoff nicht mehr als 
u“d wenn man von dieser Substanz das Eisen her- 
Iciton will, würde also mein Präparat mit 0,20% Fe zum 
grössten rJ heil aus solcher bestanden haben, dem die Unlöslich- 
ktit in "Weingeist, Aether und Amylalkohol (S. 05) entschieden 
widerspricht. Das Eisen dieses meines Präparates scheint 
mil also keinen anderen wahrscheinlichen Ursprung haben 
zu können, als den, dass es dem Farbstoffe selbst zuhört. 
Noch eine andere lhatsache spricht meiner Behauptung 
this Wort. Aus dem Barytniederschlage erhielt ich noch ein 
anderes, etwas verschiedenartiges Präparat, das vermittelst 
‘1er Löslichkeit in Essigsäure abgesondert werden konnte. Au> 
dei cssigsauren Lösung (S. 0n) wurde das Präparat bei saurer 
Reaction als Barytverbindung ausgeschieden; dieses Präparat 
enthielt dieselbe Eisenmonge (0,19% Ft*). Es ist wohl kaum 
wain scheinlieh, dass ein Eisensalz bei saurer Reaction aus¬ 
geschieden worden wäre, wenn sich nur eine geringe Menge 
desselben in der Lösung vorgefunden hätte, und man kann 
wohl weiter kaum erwarten, dass ein auf obige W'eise dar¬ 
gestelltes Präparat als Verunreinigung gerade dieselbe Eisen- 
jnengo mit niedergerissen haben würde, welche die Essigsäure 
in dem unlöslichen Präparate zurückgelassen hatte. Aus den 
Resellwiilsten wurde (S. 11G) sogar ein (in Essigsäure 
lösliches) Präparat dargestellt, welches durch Einträgen von 
Magnesiumsulfat in der von freier Salzsäure und Schwefel¬ 
säure sauren Lösung abgeschieden wurde; darauf wurde das 
Präparat durch Lösen in Natronlauge und Ausfüllung, ferner 
durch Lösen in Essigsäure und Abscheidung bei saurer 
Reaction als Barytverbindung gereinigt; der verschiedenen 
Darstellung ungeachtet enthielt auch dieses Präparat die¬ 
selbe Eisenmenge (0,21%), wie ich in den vorerwähnten 
1 > Annali di chimica, 1880, Separatabclnick.
        

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