Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Beziehungen einiger, in dem Harne bereits vorgebildeten, oder daraus durch einfache Proceduren darstellbaren Farbstoffe zu den Huminsubstanzen
Person:
Udránszky, L. von
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16681/1/
lieber die Beziehung einiger, in dem Harne bereits vorgebildeten, 
oder daraus durch einfache Procedure!) darstellbaren Farbstoffe 
zu den Huminsubstanzen. 
Von . - 
Dr. Ladislaus v. Udninszky. 
(Aus dom physiologisch-chomischon Laboratorium in Strasshurg' i. E.) 
(l>er Redaction zugogaugeu am ls. juii ls.sT.) 
Die Farbe des Urins, und die Veränderungen, welche, 
dieselbe bei gewissen Krankheiten, nach Einführung von 
einigen Nahrungs- und Arzneimitteln in den Organismus, 
sowie auch bei manchen mit dem Harne vorgenommenen 
chemischen Manipulationen erleidet, bildeten bereits seit ge¬ 
raumer Zeit den Gegenstand vielfältiger Untersuchungen. Bis 
zu Anfang dieses Jahrhunderts nahm man allgemein an, dass 
die Intensität der Harnfarbung von dem Gehalte an Harn- 
stoff herrühre. 
Proust*) war der Erste, der aus dem Menschenharn 
einen speciellen Farbstoff zu isoliren versuchte' und durch 
Behandlung des bis zur Syrupdicke eingedampflen Harnes 
mit Schwefelsäure einen braunen, übelriechenden, harzartigen 
Körper darstellte. Er glaubte auf diesen Körper auch den 
Geruch, sowie den bitteren Geschmack des Urins zurück¬ 
führen zu können. Proust sprach aber zugleich die An¬ 
sicht aus, dass dieses Harz ein durch die Einwirkung der 
Säure erzeugtes Product sei, und dass es aus einem unbe- 
D A,inales de Chimie. Alle Folge. XXXVI. Band.
        

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