Bauhaus-Universität Weimar

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der Trichlorbuttersäure ausserhalb des Organismus angestelll 
und bei denen er die erheblich leichtere Abspaltung des 
Chlors in letzterer Säure constatât hatte, schienen ebenso 
m diesem Sinne zu sprechen, als die anzuführenden Chlor- 
werthe bei Fütterung von Methylenchlorid auf der einen 
und Tetrachlorkohlenstoff auf der andern Seite (vergleiche 
Tabelle). 
Das durchaus negative Ergebniss nach Eingabe einer 
erheblichen Dosis von Dichloressigsäureäthyläther und die 
deutliche Chlorabspaltung aus der Trichloressigsäure erscheinen 
jedoch nicht geeignet, die Bedeutung des typischen H-Atoms 
für die lockerere Bindung des Chlors zu bestätigen, und fehlt 
es daher u. L. vorläufig an Anhaltspunkten zu einer weiteren 
Bearbeitung der interessanten theoretischen Frage, durch 
welche chemischen Gründe die leichtere oder schwerere Ab¬ 
spaltung des Chlors aus seinen organischen Verbindungen 
beeinflusst wird* 
Da tu in. 
N o v 1» r. 
Harn¬ 
menge. 
Spec. 
Gewicht. 
ClXa. 
• 
21. 
• 120 
1045 
0,113100 
8,0 Tetrachlorkohlen 
28. 
220 
1050 
0.191400 
stoff. 
29. 
310 
1040 
0,202275 
4,5 Methylenchlorid. 
30. 
100 
1044 
0,34075 
Doch r. 
1. 
200 
1046 
0,45240 
2. 
100 
1049 
0.41325 
:i. 
260 
1047 
0.28275 
4. 
170 
1049 
0,184875 
Datum. 
Harn¬ 
Spec. 
Cd Xa. 
Dechr. 
menge. 
Gewicht. 
22. 
580 
1010 
1,01375 
10,0 Tetrachlorkohlen¬ 
23. 
280 
1044 
0,89250 
stoff. 
24. 
300 
1042 
1,01275 
25. 
300 
1040 
0,92812
        

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