Bauhaus-Universität Weimar

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"eiliger gereinigte Gol.Woppeisalz in Gestalt von Würfeln' 
bei weiteren Remigungsproeeduren und beim langsamen Aus-’ 
krystallisiren wachsen diese Krystalle öfters zu sternförmig 
yruppirten Prismen aus. Erst bei 204« C. (uncorr.) zersetzte- 
-ifb dieses Golddoppelsalz. Das daraus dargesfellte Chlor-. 
I.ydrat zerfloss bald an der Luft, mit Platinchlorid bildete es 
die obere,nandergescl,ebenen Tafeln seines Doppelsalzes, mit 
jodhaltiger JodwasserstofTsäure gab es feine Nüdelchen.. 
Diese aus Secale cornutum erhaltene Base ist somit * 
unzweifelhaft Cholin. 
Entfernt man nun dieses Cholin aus den alkoholischen 
Auszogen des Secale cornutum durch Fällen mit alkoholischem 
(tuecksilberclilorid, eliminirt aus dem Filtrat nach Verjagen 
des Alkohols das Quecksilber und deslillirt dies stark alkali- 
mie r il trat, so ist in der Vorlage keine Spur von TrimeUivl- 
aimn nachzuweisen. J 
Das im Secale cornutum gefundene Trimethylamin ist 
somit nur ein Spaltungsprodukt des Cholin.
        

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