Bauhaus-Universität Weimar

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«Krystajlsystem monoklin. 
a : 1) : c = 0.5591 : 1 : 1,1401. £ = 77° 11'- 
r 
: / > 
%/V 
1 y: 
Farblose, lebhaft glänzende Krystalle der Combination ; 
oP (001) = c, xp (HO) = p, oc|'oo (100) =. a, xj'oo (010) 
= b, j'x (011) = q, tafelförmig nach der basischen Fläche c 
und ausgezeichnet hemimorph, so zwar, dass das Prisma p 
blos an der linken, das Klinopinakoid b und das Klino.doma q 
blos an der rechten Hälfte der Krystalle, letzteres überdies 
nur an der oberen Seite als Einzelnfläche auftritt. . Die Kry- 
stalle sind stets mit dem linken Ende aufgewachsen und zu 
Gruppen verbunden, so dass die Winkelmessungen ziemlich 
grosse Differenzen ergaben. — Andeutung einer Spaltbarkeit 
parallel b. 
Gemessen : 
Berechnet : 
a : p = (100) (110) * 151° 24' 
_ 
a : q “ (100) (011) — * 98° 32' 
P : c - (110) (001) -= * 101° 14' 
- 
a : c — (100) (001) - 103° 0' 
102°. 49\ 
q : c — (Oll) (001) — 132° 0' 
131°* 58' 
Ebene der optischen Axen senkrecht zur Symmetrie- 
ebene; erste Mittellinie nahezu normal auf c. Im convergenten 
polarisirten Lichte kommen auf der Fläche c die interferenz¬ 
bilder beider Axen zur Erscheinung. Dispersion nicht er¬ 
kennbar.» 
Die Lösung des salzsauren Arginins zeigt ebenso wie 
diejenige des Argininnitrats Circularpolarisation. Eine wässrige 
Lösung, welche in 50 ebem. 4,0 gr. salzsaures Arginin ent¬ 
hielt, drehte im Soleil-Ventzke’sehen Polarisationsapparat 
im 200 mm.-Rohr 5,3° nach rechts. 
Die Analyse des bei 100—105° getrockneten Salzes gab 
folgende Resultate1); 
0 Das für die Analyse verwendete Präparat war mehrmals aus 
Wasser umkrystallisirt worden und hinterliess beim Verbrennen keine 
Asche. * 5 >
        

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