Bauhaus-Universität Weimar

Die Bestimmungen mit den Natronsaizenäler 11. Fraction 
ergaben folgende Zahlen: 
I. 0.2332 gr. Niitions.il/ liefert** 0.2080 gr. Na>SOi — 0,00757Ui gt. Na 
= 28.97% Nu. 
II. 0,4877 gr. Natronsalz lieferto 0,4208 gr. NagSOi — 0.1382591 gr. Na' 
28,34° o Na. 
Auch hier liandelte es sich um Gemenge von Essigsäure 
und Ameisensäure mit Verwiegen der ersten Substanz. 
Die Natronbestimmungen mit den Salzen der II(. Fraction 
ergaben folgende Zahlen : f 
I. 0,1079 gr. Natronsilz lieferte 0.1325 gr. NajSOj — 0,0429225 gr; Na 
= 27,1s" n Na. 
II. 0.2214 gr. Natronsalz lieferte 0,1850 gr. Na^SOj — 0,0001230 gr. Nä 
» 27.15°« Na. 
Diese Zahlen sprechen am meisten für essigsaures NVitroii, 
•lein vielleicht Säuren von niederem Xa-Gehalt, also Butler- 
säure oder Propionsäure, beigemengt waren. 
Es kann demnach keinem Zweifel unterliegen, 
dass im eiweissfreien Harn ein Körper sich vor- 
findet, der bei Behandlung mit oxydirenden Sub- 
ganzen Fettsäuren liefert. 
Dieser Körper jedoch Findet sich nicht bloss im Ilarn, 
Hindern auch in dem unter Vermeidung aller tiefgreifende 
Zersetzungsprozesse hervorrufenden Agentien von Eiweiss be¬ 
freiten Thierblute, weiter in den Transsudaten und.Exsudat,en. 
Bezüglich der Natur dieses Körpers möchte ich Folgendes 
liier anführen. 
• * ■ 
Seine Isolirung aus dem Harn unterliegt grossen Schwierig- 
kelton, dagegen gelang es mir, aus Transsudaten eine Sub- 
danz zu isoliren, welche bei Behandlung mit Oxydations¬ 
mitteln Fettsäuren lieterte; dieselbe hatte eine harzartige 
Beschaffenheit und einen an Ichlyol mahnenden Geruch,-sie 
" ar leicht löslich in Wasser, schwerer löslich in Alcohol und 
Aether. Der Körper enthält Stickstoff, gab jedoch keine der 
läweissreactionen und reducirte Kupferhydroxyd in alkalischer 
I/*sung auch nach Behandlung mit Saure nicht.
        

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