Bauhaus-Universität Weimar

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In Mutterlauge und Krystallen difterirte der Proeent- 
golialt do? Eisen? beim I. Product um 0,070*2, beim II. um 
0 0370, beim 111. Product enthielten, sowohl Mutterlauge als 
auch Kry st alle fast gleiche .Quantitäten Eisen. Ich gebe die 
Zahlenbelege hierfür im analytischen Abschnitt der Arbeit. 
Nachdem ich gefunden hatte, auf welche Weise reine 
Kry stalle zu erhalten seien, musste studirt werden, wie sie 
getrocknet werden sollen. 
Iloppe-Sey 1er1) schreibt vor, die Krystal I m asse bei 0° 
im Vacuum zu trocknen. Ich habe ein Präparat im Vacuum 
hei möglichst niedriger Temperatur zu trocknen versucht ; das 
Trocknen von 50 gr. O.-llämoglobin nahm 2 Monate in 
Anspruch. Der Versuch belehrte» mich abermals , dass man. 
den Krystallbrei, recht dünn in flache Schalen verlheilt, bei 
IS bis 20° in S Stunden so trocknen kann, dass das 
Präparat sich nicht zersetzt. 
Das so getrocknete 0.-Hämoglobin löst sich klar in 
Wasser, die Lösung giebt, spectral-analytisch untersucht, das 
reine Oxy-IIämoglobinspeclrum und wird von basisch essig¬ 
saurem Bleioxyd nicht gefallt - ein Zeichen, dass sich kein 
Met Hämoglobin gebildet hat. Wurde das Präparat bei 4|)p-Se y lo p. Mrtl.-clicin. Inters., Heit Û. S. LO.
        

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