Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber den Einfluss der Temperatur auf die Filtration von Eiweisslösungen durch thierische Membranen
Person:
Loewy, A.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16588/16/
Dio Qualitätsdifferenzen, welche .so bedeutende Tem¬ 
peraturunterschiede, wie ich sie mit Absicht für diese Ver¬ 
suche verwendete, bewirken, treten trotz der unvermeidlichen 
Störung, welche durch wechselnde Zustande der Membran 
bedingt sind, deutlich hervor. Um aber zu sehen, ob auch 
kleinere Temperaturdifferenzen gleichfalls schon Unterschiede 
hervorrufen, stellte ich die folgenden Versuche mit Ö" c 
Differenz an, hielt mich dabei übrigens aus besonderen, später 
zu erörternden Gründen zwischen ca. 37° und 42° C. 
Versuch 7 d. 13./III. 85. Membran: frische, getrocknete 
Schweinsblase, nicht ganz erweicht, nicht zuvor unter 
Druck gesetzt. Serum: 2,323% Gesammtriickstand, 2,1% 
organ., 0,223 % a n o r g a n. Rückstand. 
Temp, 
Dauer. 
..... . Waaser- 
1 utratmenge. 
menge. 
fe*t. 
Kuckst. 
organ. 
40" 
20' 
4,9745 
— 
_ 
371 2<» 
20' 
5,998 5.859 
0,139 
0,123 
42» 2" 
20' 
0.645 0,4926 
0,1515 
0,1385 
amu-gan. 
a) 
»') W1*/' 20' 5,998 5.K59 0,139 0,123 0,(10; 
0 
Auf die Abtheilung a dieses Versuches wurde schon bei 
Besprechung des Versuches 5 hingewiesen. 
Es ist dies nämlich der dritte Fall, in welchem ich trotz 
höherer Temperatur eine kleinere Filtratmenge erhalten habe. 
Aber hier geschieht dies nicht zufällig, vielmehr sind dir 
Bedingungen, unter welchen die Abtheilung a vor sich gebt, 
derart gewählt, dass ein eventueller Einfluss der Trockniss 
auf den Versuch 5 und 11 mit Wahrscheinlichkeit hinweisen, 
sicher festgestellt werden kann. Ein gewisser Grad von 
1 rockniss wurde mit Absicht bestehen lassen, während jeder 
Einfluss des Druckes als ausgeschlossen erachtet werden muss, 
und doch sehen wir trotz der Temperaturerniedrigung im 
Versuch b die Menge von 4,0 auf 5,9 steigen, also fast um 25°... 
Um dem Einwande zu begegnen, dass vielleicht auch 
die Steigerung zwischen Versuch b und c gar nicht durch 
die Temperatursteigerung bedingt sei, sondern noch auf die 
gleiche Ursache, ungenügende Durchfeuchtung der Membran, 
zurückzuführen, dass bei einem, vierten Versuche trotz einer 
Temporalurorniedrigung die Mengen möglicherweise noch
        

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