Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Chemische Studien über die Entwicklung der Insecteneier
Person:
Tichomiroff, A.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16586/14/
100 gr. Eier geben: 
Vor tier *' 
Am Ende 
Bebrütung. 
der Bebrütung. 
Feuchte Substanz....... 
. . 100,00 
88,84 
Feste Substanz....... . 
30,20 .. 
Eiweiss und unlösliche Salze. 
. . 11,31 
9,20 
Wasserex tract...... 
. . 5.81 
5,46 
Darin Glycogen . . , 
. . 1,1)8 
0,74 
Aetherextract . . . . 
. . 1>,52 
6,46 
Darin Fett..... 
4,37 
» Lecithin. . . . 
. . 1,04 
1;74 
» Cholesterin . . 
. . 0,40 
• 0,35 
Chorionin........ 
(8,87J 
Chitin......... 
0,21 
Sticfcstoflreiche Basen . . . 
. . 0,02 
. 0,21 
Icli muss hier daran erinnern, dass in der Portion der 
Eier, die in unentwickeltem Zustande analysirt wurden, der 
Wassergehalt zu 64,00"/" bestimmt war. Bei der Analyse ist, 
wie man in der angeführten Tabelle sieht, die Summe der 
Trockensubstanz zu 35,51% gefunden. Also stimmen diese 
Zahlen sehr gut mit einander (von der kleinen Differenz kann 
man absehon). In der anderen Portion, von Welcher die 
Eier zur Bebrütung verwendet waren, war der Wassergehalt 
(vor der Bebrütung) zu 65,82% bestimmt. Also müsste man 
erwarten, bei der Analyse ungefähr 34% Trockensubstanz zu 
bekommen, ln der That wurden aber, wie man aus der 
Tabelle ersieht, nur 30,55% gefunden. Daraus kann man 
den Schluss ziehen, dass die Eier während ihrer Entwickelung 
3,45% ihrer Trockensubstanz verloren haben. Da aber die 
Eier un Ganzen 11,16 % ihres Gesammtgewichtes verloren 
haben, so sind die bleibenden 7 53% auf Wasserverlust zu 
beziehen. 
In dieser Weise liât die Trockensubstanz der Eier 
während der Entwickelung derselben 10,02% (3,63 von 34,18) 
ihres Gewichts, das Wasser 11,44% (7,53 von 65,82) verloren. 
Es müssen also die entwickelten Eier im Vergleich zu den 
überwinternden, wenn auch nicht viel, doch etwas ärmer an 
Wasser sein. Zur Gontrolle wurden 500 entwickelte Eier 
genommen und ihr Gewicht zu 0,2700 gr. bestimmt. Wenn
        

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