Bauhaus-Universität Weimar

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Glycerinprobebestimmungen (Tabelle I). 
! 
Nr. 
. 
! 
Zugesetztes 
Glycerin (a). 
Gefundenes 
Rohglycerin (x). 
Aschengehalt 
Differenz 
(x—y)-a 
K»-. 
Kr. 
in gr. (y) 
°io 
gr. 
i- ! 
0,2071 
0.218 
0,0062 
2,85 
0,0047 
ii. 
0.2280 
0,233 
0,0030 
1,30 
0,0020 
ui. 
0,2280 
. 
0,24:* 
■ 
0,0029 
1,24 
0,0031 
Die 4. Spalte zeigt die wesentliche Steigerung des Aschen¬ 
gehaltes des Rohglycerins durch das Eindicken mit Aetzkalk. 
Die letzte Spalte enthalt die Menge der gelösten Fleisch- 
rxtradbestandtheile und zeigt zugleich die Grösse der Be¬ 
st immungsfehler. Die Methoden erwiesen sich sonach ak 
brauchbar. 
Bei Unterbrechung der Versuche A, B und G wurden 
nun je 5 ebem. der Gährflüssigkeit entnommen uhd der 
Glyceringehalt ermittelt. Bei A und B wurden zwei solcher 
Bestimmungen ([1] und [2]) ausgeführt. 36 Stunden später, 
während deren die Gährflüssigkeiten in Schnee gestanden 
hatten (Temperaturmaximum + 0,6* C.), wurden abermals 
von A, B und C je 5 ebem. auf den Glyceringehalt unter¬ 
sucht (3). Von sechs dieser Analysen wurden Aschern 
Bestimmungen im Rohglycerin gemacht; die Resultate 
schwankten zwischen 2,67 und 3,39% des Rohglycerins, so 
dass als Durchschnittsaschengehalt 2,95 % in Berechnung 
gezogen werden konnte. Unter Berücksichtigung des Volumens 
der Gährflüssigkeiten ergab sich deren Gosammtgehalt an 
Glycerin (dabei wurde das arithmetische Mittel zwischen 
den Bestimmungen [1] und |2) in Anrechnung gebracht). 
Um die Menge des vergohrenen Glycerins zu erhalten, schien 
<‘S von vorneherein unerlässlich, den Glyceringehalt der Cultur- 
flüssigkeiten nach dem Sterilisiren im Dampftopf zu be¬ 
stimmen. Es wurden von jeder Culturflüssigkeit 5 ebem. in 
Untersuchung gezogen. Die Resultate stimmten bis auf 
1 mgr., Glycerin war etwas über 9% verdampft. Weiter« 
musste auch die bei der Inficirung der Gährlösungen hinzu-
        

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