Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Bestimmung des Kuh-Caseins durch Fällung mit Schwefelsäure
Person:
Frenzel, Joh. Th. Weyl
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16567/6/
Endlich haben uns Versuche gezeigt, dass eingeleitete 
Kohlensäure die Caseïnmenge in keiner Weise beeinflusst. 
Durch Kohlensäure wird vielmehr nur die Form der 
Ausscheidung modifient. Die Casemflocken sind bei An¬ 
wendung von Kohlensäure -teinflockiger als ohne dieselbe. 
Das durch verdünnte Schwefelsäure (t#/oo) friscli ge¬ 
fällte, dann in wenig Ammoniak gelöste Casein verhielt 
sich, nachdem der angegebene Reinigungsprozess noch 2 mal 
wiederholt war, gegen die üblichen Reagentien wie das.durch 
verdünnte Essigsäure gefällte. 
Ammoniak löste beide Präparate auf. Säuren fällten 
,uis der Lösung Casein, das durch einen Ueberschuss des 
Fällungsmittels gelöst wurde. 
Ebenso verhielt sich Sodalösung, Baryt- und Kalkwässer. 
In Salzsäure von l°oo lösten sich beide Präparate bei 
V0° zu einer etwas trüben Flüssigkeit, welche die bekannten 
Eiweissreaktionen zeigte. 
In der nachfolgenden Tabelle V haben wir die erhal¬ 
tenen Casei'nwerthe auf Procente der frischen Milch berechnet. 
Tabelle V (Casehi in Procenten «1er frisclien Milch). 
i 
& 
i 
i 
Sv. 
Mile h. 
« , v. | Ver«1- 
! - = Volle. Volle. Volle. Volle. I Tabelle 
* J: • . 
■'! 
Nr. 
II" 
lila 
J 20 M + 00 H<0 -l- \ 
| 30 SO8 | i 
! 
2,38 i 
2,407 
1 
3,*43 i 
2,975 
| 
I20M + 40011*0 + \\ 
\ 30,0 Essigs. + CO* f| 
| 
2,11 ! 
! 
2,590 ! 
I 
1 
3,948 | 
3,00 1 
• 
120 M -h <10 H*o + \:l 
\ 30 SO» 11 
- j 
3,23 ! 
3,50 * 
3,34 
J 20 M + 400 H*0 + 1 
1 30 SO8 f 
— 
3,17 
3.')2 
3,19 
) 20 M + 00 H20 + 1 
\ 30 SO» f 
2,03 
3,41 
3,44 
• ' * f 
1 20 M + 60 H*0 + I 
1 45 SO» . | 
2,51 
3,32 
3,24 
120M + 400H*0 + (; 
) 30,6 Essigs. + CO* 
2,77 
• , 
3,28 
3,00 
t - 
• , 
l ' . 
I 20 M + 400 H20 + 
\ 55,5 Essigs. + CO* < 
2,74 
i - : . • 
| 3.23 
3,90 
1 • • 
i 
-1 
■•'I' 
I 
• • ' p 
- ) 
- ) 
■ ", ► 
- ) 
11 
111. 
IV.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.