Bauhaus-Universität Weimar

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Bei tier quantitativen Eleinentar-Analyse meines 
Präparates verfuhr ich folgentlermassen : 
Alle Bestimmungen wurden an demselben anbei 110° C. 
getrockneten Präparaten ausgeführt. 
Zur Bestimmung des Kohlen- und Wasserstoffs wurde 
die Verbrennung im Basofen im Luft- und Sauerstoffstroine 
ausgefiihrf. Die Länge des Verbrennungsrohres betrug 88 cm. 
Die sehr fein gepulverte Substanz befand sich mit 4 gr. fein¬ 
gepulverten chromsauren Bleies innig gemischt in einem 
Porzellanschiffchen, hinter dem Schiffchen eine Kupferspirale, 
vordem Schiffchen zunächst eine 20 cm. lange Schicht chrom- 
sauren Bleies, darauf eine 25 cm. lange Schicht gekörnten 
Kupieroxyds, schliesslich eine 15 cm. lange Schicht feiner 
Silberspäne (Tressensilber). Auf diese Weise gaben: 
«Wo H und 0,(»3S3 COi 
1. e. U-25 gr. des Prit parates 0,223 t Hs«) 
: 12.200 o C. 
2. 0.450«» gr. in derselben Weise gaben 0,2520 H2O — G,13° 0 H und 
0.70:*:» GO» = 42,01° 0 C. 
3. 0.550S gr. gaben iiei der Verbrennung mit Natronkalk nach Var¬ 
ient rapp und Will 1,2993 Platinsalmiak == 14,69°'o N. Aus dem 
l'latinsaliiiiak wurden erhalten 0,5719 Pt — H,«i50o X, im Mittel 
aus beiden Bestimmungen 14,00° 0 X. 
I. 0,5231 gr. gaben bei der vol11 met rise lien Stickstofïbeslimmung 
nach Dumas 68,1 ebem. N über Wasser abgesperrt bei 703,2 mm. 
Barometerdnick und 21,«»° G. — 61,72 ebem. X bei 0° G. und 7«»0 mm. 
«Juecksilberdruck — 0,07754 X — 14,82° 0 X. 
*»• 4.7tll gr. werden mit 5 gr. .\a2CO3 und Wasser in der Platin- 
schale digerirt, eingedampft und eingeäschert. Die ttoeh kohlehaltige 
Asche wird mit heissem Wasser extrahirt, der ungelöste Rückstand 
auf einem ascliefreieit Filter gesammelt, mit heissem Wasser aus- 
« 
gewaschen, darauf sammt dein Filter in die Platinschale zurück- 
gebracht und bis zur vollständigen Verbrennung aller Kohle ge¬ 
glüht. Die salzsaure -Lösung der gesummten Asche wird in der 
Kälte mit essigsaurem Ammon versetzt, das herausgefallene phos- 
phorsaure Eisenoxyd auf einem Filter gesammelt und aus dem 
Filtrate die übrige Phosphorsüure mit Ghlormagnesiiunmixtur gefällt. 
Der geglühte und gewogene Xiedersehlag von phosphorsaurem Eisen¬ 
oxyd wird in Schwefelsäure gelüst, mit Zink reducirt und mit Kaiium- 
permanganaf titrirt. Auf diese Weise wurden gefunden:
        

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