Bauhaus-Universität Weimar

auf Grund weiter anzuführendeu Thalsachen für das rich¬ 
tigste halte, links sich also von 0,35—0,25% unoxydirter 
Schwefel vorlindcn. 
Ich versäume niemals, die mir in die Ilände kommenden 
EitVeisskürper, welcher Art sie auch sein könnten, auf die 
Fähigkeit Schwefelmetall (mit den oben angeführten Cauteleir) 
zu bilden, zu untersuchen, und ich muss als etwas ganz 
Feststehendes angeben, dass ich keinen einzigen Ei weiss¬ 
körper bis jetzt get rollen habe, mit welchem ich mittelst 
5 —10—15"/« Lauge, wenn nur auch Spuren von Schwefel¬ 
blei erhalten konnte, wenn er etwa 0,S—0,7 % oder 
weniger Schwefel im Ganzen enthielt. Gibt aber 
Casein mit 1 — 2% Lauge Schwefelmolall, was auch in der 
That der Fall ist, so muss es sicherlich mehr als 0,70—0,80% 
Schwefel enthalten. 
Schon aus diesem Grund erscheinen mir die von llam¬ 
inarsten im Mittel (Seite 250 1. c.) 0,71b"/« Schwefel er¬ 
gebenen Bestimmungen sehr zweifelhaft. Obwohl U ani¬ 
ma rs ten (Seite 255 1. c.) sagt,diese Bestimmungen «waren», 
wie er glaubt, «ganz tadellos ausgeführt worden», so kann 
ich doch nicht umhin, Gründe anzugeben, welche die so 
enormen Differenzen zwischen unseren Angaben erklären 
könnten. 
Wenn auch säinmlliche Aschen- und Schwefelbestim- 
mungen von Dr. Ba den hau sen allein für unsere gemein-, 
.schädliche Arbeit ausgeführt worden sind, schenke ich seinen 
Analysen nach dem Durchlesen der von Ham iiiarste n 
gegen uns gerichteten Abhandlung dasselbe Zutrauen wie 
während unserer Arbeit. Ich will jetzt in Folgendem die 
Gründe dafür entwickeln. 
Da wir damals keine Sehwcfelbcstiimnungen im Gasein als 
Ganzen angegeben haben, so nehme ich mit Ham mar st en 
(loc. cit., S. 255) an, auf Grund der von uns angegebenen 
Schwefel mengen in den Gaseincomponenten: «das gewöluf- 
liehe Gasein muss also etwa 1,18°/« S enthalten.» 
Als Ham mar st en. die enormen Difterenzen zwischen 
unseren und seinen Schwefelbeslimmungen erblickte, wandte
        

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