Bauhaus-Universität Weimar

Î Molekül Schwefelsäure liefern '). Zugleich trill hierbei 
intensiver (ierucli nach Phenol und Ausscheidung eines 
subliinirhareii blauen Farbstoffs (Indigo?) ein. 
Bei fortgesetzter Einwirkung der siedenden Salzsäure 
verschwindet die Blaufärbung, die_ Flüssigkeit wird braun 
und erhält jetzt die Fähigkeit alkalische Jxupferlosung zu 
reduciren. 
« 
Alle Versuche, aus diesem Barytsalz eine freie Silure oder 
durch Doppelzerselziingandere Salze herzustelten, schlugen fehj. 
Das zur Elementaranalyse benutzte Präparat wurde bei 
110° getrocknet. Dasselbe enthielt eine sehr geringe Quan¬ 
tität Stickstoff, für eine Bestimmung reichte die Meng«* der 
Substanz nicht aus. In einem anderen8 Präparat, welches 
ebenso dargestellt war, betrug der Stickstoffgelialt.( volu¬ 
metrisch bestimmt): 
1) 0,0«°/o, ; 
2) 0,S0"o. • '• • 
Die Analysen des Barytsalzes lieferten folgende Wertlie^) : 
I. 
II. 
Hl. 
tv.. 
v. 
G 
36,00 
30,51 
30,42 
. — . 
. — 
II 
3,07 
3,80 
3,00 
— 
-— 
Ba 
20,05 
19,3 
19,44 
20,2 
10,5 
S 
4,7 
— 
— 
— 
4,5 
berechnet für: 
■.: ■ • 
Mittel : 
C20 
II24 On SIBa 
G 
3G,52 
3G,53 
II 
i 3,80 
3,05 
Ba 
10,7 
20,8 ; 
S 
4,G 
4,il . 
') Die Abspaltung der Schwefelsäure wird durch die* ‘Gegenwart 
nherschüssigen Cldorbaryums bedeutend beschleunigt. 
a) baryum und Schwefel waren in Analyse I, II, IN aus dem 
nach der Verbrennung zurückbleibenden Ha SO* berechnet. 
In Analyse IV. war der Haryt direct durch Schwèfelsfiuré ausgpfiillt; 
Analyse V. gibt die Menge des Schwefels und baryum?, welche 
bei anhaltendem Kochen mit Salzsäure als BaSO« aUsfiel; 
Zeitschrift für iihyiiulogische Chemie, VII. 20
        

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