Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber das Verhalten der aus dem Eiweiss durch Fäulniss entstehenden aromatischen Säuren im Thierkörper
Person:
Salkowski, E. H. Salkowski
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16477/4/
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Das Kupfer salz (Cio IIio NOaJa Cu-f ÏDO durch 
Kochen der wässerigen Säurelösung mit gefälltem Kupfer¬ 
hydroxyd erhalten, scheidet sich beim Erkalten der heissen 
Lösung in grünlich-blauen Blättchen aus, die bei 105° wasser¬ 
frei werden und sich dabei etwas mehr grünlich färben. 
1) 0,4890 gr. verloren bei 100° 0,0192 gr. Wasser = 3,93%. 
2) 0,1593 gr. gaben 0,0271 CuÜ= 13,58% Cu. 
Gerechnet Getuii Jen ; 
li'ir (.U® ll,o NO|)g (,u -f- 211*0 j * 
Cu 15,02 — 1358 
ILU 3,87 3,ya _ 
:i) 0,1303 gr. hei 1U5" getrocknet gaben 0,2172 CO- und 
0,0000 IJaO. 
Gerechnet : Gefunden: 
für Gio Hi o XOaJa 1 !u 
C 53,64 53,38 
H 4,47 4,92 
Das S i I b e r s a I z Ci <> Hi u NO3 Ag durch Fällung des 
neutralen Ammonsalzes mit Silbernitrat erhalten, bildet einen 
fast unlöslichen amorphen Niederschlag. 
0,1448 gr. hei 100° getrocknet gaben 0,0519 gr. Ag = 95,82".. 
(berechnet 36,00%) 
Beim Kochen mit Salzsäure spaltet sich die Säure leicht 
in Phenylessigsäure und Glycocoll, ihre Formel ist demnach: 
Cella — Gila - CO 
» . 
Nil — CID -COOII. 
Die Verbindung mit Glycocoll ist die einzige nachweis¬ 
bare Veränderung, welche! die Phenylessigsäure im Organismus 
erfährt. Folgende Möglichkeiten haben wir dabei in Betracht 
gezogen : 
1) Unveränderte Ausscheidung. Bei den Versuchen an 
Kaninchen fanden sich in den Mutterlaugen der Phenacetur- 
säure Spuren unveränderter Phenylessigsäure, hei Hunden 
nicht. Dieser Unterschied erklärt sich leicht, durch die im 
Verhiiltniss zum Körpergewicht weil grössere Menge, welche 
die Kaninchen erhielten.
        

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