Bauhaus-Universität Weimar

UeberdasTaurobetain. 
Von 
Prof. Pr. L. Briefer. 
Assistent «lor inedicinisclipn ITnivefsi!äts-K 
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|l>< r Ur.liiktion ziiKcitiiiijjen am ->H. August 
Oie grössere Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit dos 
Taurin’s gegen Aikalion und Samen im Vergleich zu dou 
iindoien Amidosäuron Hessen mir diese Amidosäure besonders 
geeignet erscheinen, an ihr jene Veränderungen,, deren die 
Aiiiidosäuren durch Bcagentien fällig sind, zu prüfen. Der 
( "island, dass viele Amidosäuren im Ihierischon Haushalt 
grhildel werden, macht eine nähere Kenntnis* ihrer Uintvand- 
hingsproilucto wünschenswerth. Zunächst, fasste ich die Mög- 
lirhkeil einer hetainälmlichen Substanz in's Auge. Es erschien 
"III-dies um so wichtiger, als die Beziehungen des inl'TIner- 
kürper weit verbreiteten Neurin s zum Betain und zu dessen 
Isomeren, dem so giftigen Muscarin durch die Darstellung 
"euer analoger Körper noch weitere Aufklärung sowohl in 
chemischer als in physiologischer Hinsicht erfahren konnte 
Ihdier ist es nur Peter Oriess ') gelungen ans der Amhhe 
icuzocsaure ein Betain und zwar das Trimethylbenzhetarn 
liera.stellen. G ries.s verfahrt dabei in der Weise, dass er 
Aumluhenzoösäure mit Methylalcohol ühergicsst, darauf drei¬ 
mal so starke Kalilauge zusolzt als zur Uisung und Neutra- 
bsahon der Säure erforderlich ist und danuyJodmethyl in 
) Berichte def deutschen claeiniscliêii Gesellschaft,'Ùd. VI, S, ösr).
        

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