Volltext: Ueber Acetonurie (6)

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Resultate wrspraclieu. Ich, habe daher ein anderes Verfahren 
ausfindig go,nacht; „ach welchem das Aceton photonietrisch 
bestimmt werden kann. 
Priucip der Methode. 
Es wird a us dem Il ar n des I i I la l e alles Aceton 
durch Zusatz von Natronlauge un d ,lo d-Jodka- 
I in m ausgefüllt, und die dabei entstehende Trü¬ 
bung der in einer Aceton lös un “ von bekam, lein 
CΫ‘halt erzeugten Trübung in gleich dicker SchichI 
durch Verdünnen der einen oder andern Probe 
mit Wasser gleich gemacht. 
Zu diesem Zwecke stellte ich mir aus käuflichem Aceton 
durch Entwässern über Cldorcalcium und mehrmaliges Recti* 
ficiren reines Aceton dar, aus welchem ich durch Verdünnen 
mit Wasser Lösungen von verschiedener Concentration her- 
st(‘llte. Vorläufige ‘ Versuche mit diesen Lösungen ergaben, 
dass sich bei einem Gehalt der Lösung von 0,25 gr. Aceton 
im Liter der entstandene Jodoformniederschlag am besten 
znm Vergleiche mit dem aus Harndestillaten■.erhaltenen eignet. 
Es ergab sich weiter, dass in Proben von gleichem 
Gehalt an Aceton nur dann die Trübungen gleich stark aus- 
fallen: 
1. wenn man Proben von gleichem Alter vergleicht, sie also 
zu gleicher Zeit anstellt. Die grösste Intensität der Trü¬ 
bung tritt nach circa 4—5 Minuten ein, dieselbe nimm! 
dann; indem das Jodoform körnig wird, wieder ab, mat 
bleibt nach ‘/4 Stunde stationär; 
2. wenn man die Reagent im (Natronlauge und Jod-Jodka- 
humlösung) beiden Proben in derselben Reihenfolge liin- 
zusetzt. Dabei ist es glejehgiltig, ob man zuerst Natron¬ 
lauge oder zuerst Jod-Jodkaliumlösung zufügt ; es muss 
jedoch, wie bemerkt, in der zweiten Probe dieselbe 
Reihenfolge wie in der ersten beibehalten werden; 
3. empfiehlt es sich, die Proben sofort gut zu mischen; 
4. mü'seu bei der optischen Vergleichung die Niederschläge 
in hehlen Proben gleich gut suspendirt sein.
	        
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