Bauhaus-Universität Weimar

Flüssigkeit wurde nun mit gemessenen Mengen Wasser ><» 
weil verdünnt, bis die Intensität der Trübung in der aufge- 
rührten Flüssigkeit, sowohl bei Einstellung auf den inneren 
Rand dps Rahmens als auf das Fadenkreuz, auch beim 
Wechsel «1er Aufstellung der Tröge von rechts nach links 
und vicè Versa in beiden Trögen gleich stark erschien. 
Zu bemerken ist, dass man von der Farbennuance der 
Flüssigkeit ganz abzusehen und nur den Unterschied tier 
mehl* oder minder deutlichen Sichtbarkeit des Rahmens und 
des Fadenkreuzes zu beachten hat, wobei, wenn ich michdies 
Ausdrucks bedienen darf, die Sichtbarkeit des Rahmens als 
grobe,die des Fadenkreuzes als feine Einstellung dient. 
Jeder solchen Bestimmung des Acetons im Ilarndestillah 
wurde eine vorläufige Probe im Reageusgläschen vorausge¬ 
schickt. War die erhaltene Trübung sehr stark, so dass auch 
bei einer Verdünnung von 5 Gc. Harndestillat auf 30 Gc.— dem 
Fassungsraum der Tröge — ein Sichtbarwerden von Rahmen 
und Fadenkreuz nicht zu erwarten war, so wurde das Ihtrn- 
destitlat vorher entsprechend verdünnt. Zu erwähnen ist 
noch, dass in allen Fällen, wo die Menge des erhaltenen 
Harns es überhaupt erlaubte, stets zwei Proben von je 100 Ce. 
Harn deslillirt wurden. Ergaben die Bestimmungen gn! 
stimmende Zahlen, so wurde aus diesen das Mittel gezogen 
mul daraus die in der Tagesmenge Harn vorhandene Menge 
des Acetons berechnet. War dies nicht der Fall, so wurden 
mit jeder Probe mehrere Bestimmungen ausgeführt und da¬ 
raus dann die Mittelwert lie zur Berechnung verwendet. Ich 
war jedoch bloss in der ersten Zeit der Anwendung der 
Methode genöthigt, stets mehr als zwei Bestimmungen uus- 
zufübreu; nach Einübung in dieselbe erhielt ich immer in 
beiden Proben völlig stimmende Zahlen. 
Hereeli nung. Der (ichall «los Harns an Aceton wurde nach 
folgender Formel berechnet : 
A X V . . . 
x - y * _ » 1,1 welch er 
x die Menge des Acetons im verwandten A ol innen des Harns. 
A die Menge des in der Yergleiclisprohe enthaltenen Aceton- m
        

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