Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Experimentelle Untersuchungen über die besten Methoden, Blei, Silber und Quecksilber bei Vergiftungen im thierischen Organismus nachzuweisen
Person:
Lehmann, Victor
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16432/11/
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auf Zusatz einer Bleilösung von bekanntem Gehalt zu Natronr 
lauge und Schwefelwasserstoffwasser entsteht. 
Es blieb noch übrig, die Genauigkeit dieser Méthodes 
näher zu bestimmen. 
Versuch 15. 
50 Ccm. Harn wurden mit 0,1 mgr. Bleinitrat versetzt, 
nach Zerstörung der organischen Substanz elektrolysirt und 
wie gewöhnlich weiter behandelt. Der Abdampfrückstand 
der salpetersauren Lösung wurde mit Wasser unter Zusatz 
von Natronlauge in einen schmalen Glascylinder gespült, ln 
einen ganz gleichen Cylinder wurde Wasser, Natronlauge und 
Schwefel wässerstoffwasser gegossen. Dann wurden von einer 
Lösung, die im Ccm. 0,01 mgr. Pb(NOa)2 enthielt, 10 Ccm. 
tiinzugesctzt. Dann wurde so lange verdünnt, bis die Fär¬ 
bung der im ersten Cylinder gleich war. Da: Flüssigkeit^ 
Volumen im ersten Cylinder war 19 Ccm. Die Probeflüssig¬ 
keil war auf 20 Ccm. verdünnt worden, um gleiche Färbung 
zu erzielen. 
Es ist also 26 : 19 = 0,1 : x. 
= 0,073 mgr. 
Es wurden also 73°/o der zugesetzten Menge wieder¬ 
erhalten. 
Vermittelst der elektrolytischen Methode und mit Zu- 
liiilfenahme der quantitativen Bestimmung wurden verschiedene 
Organe von mit Bleinitral vergifteten Kaninchen untersucht. 
Es wurden zwei Reihen von Versuchen vorgenommen, deren 
Resultate in den nachstehenden Tabellen angegeben sind. 
Iedes der Kaninchen hatte 16 mgr. Bleinitrat (10 mgr. metal¬ 
lisches Blei) subkutan erhalten.
        

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