Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Weitere Beiträge zur Kenntniss der aromatischen Substanzen des Thierkörpers
Person:
Baumann, E.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16377/3/
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gewöhnlicher Temperatur, leichter in heissein Wasser lösen; 
cs enthält 2 Molecule Wasser das bei 120° entweicht. 
Analyse; Gef. (Co H»03)8Zn +2 H20 
verlangt : 
H2O K,24°/o 8,35 «0 
Zn 15,1 » 15,3 » 
Die verdünnte wässerige Lösung scheidet beim längeren 
Erhitzen einen flockigen Niederschlag von basischem Salze ab. 
Wird eine nicht zu verdünnte Lösung eines Alkalisalzes 
der Hydroparacumarsäure mit Kupferchlorid gemischt, so 
krystallisiren nach einiger Zeit dunkelgrüne, glänzende, kurze 
Prismen des Kupfersalzes, die in Wasser schwer löslich sind; 
beim Kochen mit Wasser wird schwarzes Kupferoxyd abge¬ 
schieden. Das Kupfersalz enthält gleichfalls 2 Mol. Krystall- 
wasser. 
Analyse: 
Gef. 
(Go H» O3)2 Cu + 2 Ha 0 
verlangt : 
II2O 
8,25% 
8,38% 
Wasserfr. Salz: Cu 
16,39 » 
16,14» 
Bleiacetat gibt mit der Lösung von hydroparacurnar- 
saurem Ammonium einen weissen, krystallinischen Nieder¬ 
schlag der in überschüssigem Bleiacetat sich wieder löst, in 
Bleiessig ist er dagegen fast unlöslich. 
Die auf die eine oder andere Weise gewonnene Hydro¬ 
paracumarsäure ist in Spuren mit den Wasserdärnpfen flüchtig. 
Nach dem Mitgetheilten kann es keinem Zweifel mehr unter¬ 
liegen, dass die aus dem Tyrosin entstandene Säure mit der 
von H la si wet z aus Aloe dargestellten Hydroparacumar¬ 
säure vollkommen identisch ist. 
2) Vorkommen der Hydroparacumarsäure und 
Paroxyphenylessigsäure im Organismus. 
Da die Hydroparacumarsäure bei der Fäulniss des Tyro¬ 
sins schon nach sehr kurzer Zeit auftritt, so war es von 
vorneherein wahrscheinlich, dass man derselben auch im 
Organismus dort begegnen würde, wo Fäulnissprozesse von 
Eiweiss, boz. Tyrosin statthaben. Die Untersuchung des 
Darminhaltes eines Hundes, kurz nach dem Tode, ergab dass
        

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