Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beiträge zur quantitativen Spectralanalyse, insbesondere zu derjenigen des Blutes
Person:
Noorden, Carl von
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16349/4/
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feldes und ist das letztere dunkel; hat man aber den rechten 
Schieber, s', so weit nach rechts verschoben und in einer 
solchen Stellung durch den Knopf k' befestigt, dass der Null¬ 
punkt seines Nonius mit einem beliebigen, z. B. dem ersten, 
1 heilstriche (vom O-punkte der Theilung an gerechnet) zu¬ 
sammenfallt, so ergibt die Differenz dieser Nullpunkte, — 
wenn unterdess die Einstellung des linken Schiebers, wie 
oben verlangt, un verrückt dieselbe geblieben, — die wirk¬ 
liche Breite des Ausschnittes unmittelbar: um aber 
zu erfahren, einen wie grossen Streifen des Spectrums 
dieser Ausschnitt einschliesst, hat man erst die Feststellung 
der Beziehung nöthig, welche zwischen den Werthen der 
Theilung am Schieber und denjenigen der horizontalen Skala 
besteht. Auch dies geschieht vor jeglichem Gebrauche des 
Apparates in folgender Weise ein für alle Male. 
Man verrücke auf einige Zeit den linken Schiebor aus 
seiner Normalstellung nach links und fixire dafür den rechten 
Schieber so, dass die Nullpunkte auf seiner Seite zusammen¬ 
fallen, dass also sein innerer Rand genau in die Mitte des 
Gesichtsfeldes trifft. Alsdann drehe man das Fernrohr in 
eine solche Lage, dass der bezeichnete Rand sich scharf mit 
einer bestimmten Fraunhofer sehen Linie, z. B. mit E, deckt, 
und merke sich genau den Stand, den der Zeiger jetzt auf 
der horizontalen Skala einnimmt. 
De rselbe befinde sich z. B. — wie bei dem von mir 
benutzten Instrumente — bei 17,59*). Hierauf rücke man 
den rechten Schieber so weit nach rechts, bis der Nullpunkt 
seines Nonius mit Thcilstrich 1 der Führungstheilung zusam¬ 
men fällt, und stelle dann das Fernrohr abermals so ein, dass 
jene selbe Fraunhofersche Linie E vom inneren Rande 
des gleichen Schiebers genau getroffen wird. Jetzt wird, da 
iler Schieberrand das Sehfeld glicht mehr in der Mitte, son¬ 
dern etwas rechts davon schneidet, der Zeiger nicht mehr 
auf die frühere, sondern auf eine andere Stelle der horizon- 
Um diesen Ort mit möglichster Schärfe festzustellen, mache 
man eine Reihe solcher Beobachtungen nach einander und nehme aus 
der Gesainmtzahl aller einzelnen Werthe, die man erhielt, das Mittel.
        

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