Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Berichtigende Bemerkung zu der von Musculus und von Mering mitgetheilten Arbeit: "Ueber die Umwandlung der Stärke" etc
Person:
Seegen, J.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16290/1/
Berichtigende Bemerkung zu der von Mueculus und von Offering 
mitgetheilten Arbeit: „Ueber die Umwandlung von Stärke“ etc. 
Von J. Seegen in Wien. 
In dorn fi. lief to des II. Bandes dieser Zeitschrift, haben 
Musen Ins und von Mer i n g eine Arbeit „Ueber die 
Umwandlung von Stärke und Glycogen durch Diastase, Spei- 
chel, Pancreas- und Ueberferment, veröffentlicht. Die Ergeb¬ 
nisse dieser Arbeit sind in drei Schlusssätzen zusammen 
gefasst. Der 1 Satz lautet : „Nach verschiedener Ernährung 
«riebt es nur e i u Glycogen.“ Durch diesen aut Beobachtung 
gestützten und vollkommen berechtigten Schlusssatz, der hier 
als Novum mifgetheilt wird, soll meine Hypothese „dass es 
je nach der Nahrung verschiedene Modifient innen von Glyco¬ 
gen gehe,“ zurückgewiesen worden. 
Ich habe einfach zu b (‘merken, dass ich 
meine Hypothese bereits früher durch das Er¬ 
gehniss meiner eigenen Untersuchungen wider¬ 
legt und diese Widerlegung veröffentlicht habe. 
Ich hatte in meinem Buche über Diabetes mellitus hei 
Darstellung der beiden Formen, in welcher diese Krankheit 
zur'Erscheinung kommt, geäussert, „es wäre denkbar,“ dass 
das Glycogen je nach dem es aus Kohlenhydraten oder durch 
Abspaltung aus Eiweisskörpern entstehe, trotz gleicher chemi¬ 
scher Zusammensetzung in manchen Eigenschaften verschieden 
sei, und vielleicht auch gegenüber jenen Fermenten, welche 
seine Umwandlung in Zucker bewirken, eine verschiedene 
.■Resistenz besitze. Es ist dies nur eine hypotetische Anschau¬ 
ung, so äusserte ich und fügte hinzu: „Ein genaues Studium 
der bei verschiedenen Ernährungsweisen gewonnenen Glycogene 
wäre für die Entscheidung dieser Frage unerlässlich.“ hu 
Jahre lS7ö begann ich dieses Studium mit Glycogen, welches 
ich aus Lebern von Hunden gewonnen hatte, die ausschliess-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.