Bauhaus-Universität Weimar

winl mil Wasser zu einem ganz dünnen Drei ungerührt und 
dieser mit soviel Bleiessig vermisch!, «lass .auf' weit (Ten 
/usai/, keine Fällung nielir eintritt. Das klare, fast farblose 
Kilt rat. welches das Sinistrin enthält, wird, nach der Knt- 
Idriiin^ durch SchwefelWasserstoff oder Schwefelsäure, mit 
reichlichen Mengen von Kalkmilch versetzt und gut um- 
g«ililui. Das (jemisch nimmt bald entweder eine breiartige 
beschatten heit au oder es entsteht bei geringer Poncent ration 
rin reichlicher Niederschlag von S i n i s t ri n kal k , der aut 
. in Killer gebracht und mit kaltem Wasser’ gut ausgewaschen 
wird. Hierauf rührt man ihn mit Wasser zu einem dünnen 
Hi'ci an und leitet in diesen so langt» eiiien reichlichen 
Strom von Kohlensäure ein, bis die Flüssigkeit nicht mehr 
alkalisch reigirl. Die zur vollständigen Abscheidung des 
kohlensauren Kalks erwärmte und dann abiiltrirto .meist noch 
glhlich gefärbte Sin is t rin lösiing wird durch vorsichtigen 
Zusilz von Oxalsäure von dem Best des Kalks-.befreit, mit 
1 hin kohlt* möglichst entlärbt, tlann bei einer Temperatur 
tuii Mt — oO" l)is zu <»inem massigen (iratle concentrirt 
und schliesslich zur Ausfällung des Sinistrins anfangs mit 
verdünnterem zuh»tzt mit absolutem Alkohol ver- 
>•** z t. Das Sinistrin bildet nach tlt*r Fälhmg'cjue weiche 
tcigailigt* Musst», 11io nach -1 •»bstümdigem Sieben unter -ub- 
'ululcm Alkohol, besonders wenn man sie von Zeit zu Zeit 
mit einem (Jlasslabe knetet mul zerreibt, allmählig hart und 
>|tmde wird und schliesslich ein wt»iss(»s gröbliches Pulver 
bildet, tlas auf einem Filter gesammelt und über Schwefel¬ 
säure getrocknet wird. . ' 
Um es völlig rein namentlich aschenfrei /zu erhalten, 
muss man tlie Fällung mit Alkohol mehrmals wiederholen. 
Mir diesen Zweck wird die Ieigartige Masse unmittelbar 
nach der Fällung mit samml dem anbalterultm. Alkohol in 
wenig Wasser gelöst und aus dieser Lösung das Sinistrin 
•leraiiig fractionirl gelallt, dass inan erst einen kleinen Ttieil 
uictlerschlägt, dann tlie klar abgesiandene und abgegossene 
Hüssigkeil von neuem mit Alkohol versetzt, ohne ; aber Oiih 
•i schöpfende Auscheitlung lierheizuluhreii, und diesen Nieder-
        

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