Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Verbindungen des Traubenzuckers mit Kupferoxydhydrat
Person:
Salkowski, E.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16277/12/
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.Vu t ro hIuiigc vollständig auszjifü Hen oder weuL'- 
sl, ||s so vollständig, dass dus Killral auf kochende Eeh- 
lingsrhe Lösung nicht mehr einwirkt. Damit ist der Haupt, 
ein wand \\ orm.-\l ü tier's gegen die Annahme einer chemi¬ 
schen Verbindung von Traubenzucker und Kupferoxyd h.- 
seitigt. Was die* anderen' Einwendungen hetrillt , so stimm. 
i«-li mit Worm- .MüHer in den Tl.atsachen überein, Welche 
diesen zu (.'runde liegen, nicht aber den Schlüssen. 
\V. ,\I. lieschreiht Versuche, aus denen hervorgeht, dass 
der Niederschlag fortdauernd Zucker abgibt und dass es auch 
bei noch so lange fortgesetztem Waschen nicht gelingt, ein 
zuckerfreies Filtrat zu erhallen. Ich pflichte ihm vollständig 
bei. Allein beweist dieses Verhalten irgend etwas gegen eh,! 
chemische VerbindungV Niehl das geringste: die zersetzende 
Wirkung des Wassers ist eine so gewöhnliche Erscheinung, 
dass es keines Beispiels dafür bedarf! 
W. M. stützt sich weiterhin auf die Analyse des Nie¬ 
derschlages. Der Niederschlag zersetz! sich fortdauernd, in¬ 
dem das Kupleioxyd oxydirend auf den Zucker einwirkt : ich 
habe deshalb .auch schon in meiner ersten Abhandlung aut 
eine Analyse desselben verneblet.' W\ M. meint nun. das- 
trotz dieser Zersetzung die Zusammensetzung des Nieder¬ 
schlages an allen Stellen dieselbe sein müsse, falls es sich 
um eine chemische Verbindung bandelt. Da dieses nun nicht 
der I'all ist-, so liege» keine chemische Verbindung, sondern 
ein (Jemisch Von Kupieroxydhydrat und Traubenzucker vor. 
bin dei A nsi çhl, dass sich aus der Analyse 
zersetz! er Verbindungen überhaupt nidi I s schlfe<- 
*>, n I«i > > t. Die Annahme, dass die Zersetzung ganz gleich- 
"lässig erfolgen müsse, halle ich nicht für zwingend! weil 
Heb die Bedingungen für die Zersetzung des Niederschlages 
nicht an allen Stellen desselben ganz gleirhmässig herslellou 
lassen. Ich glaube z B. nicht, dass es gelingt, eine ganz 
gleichförmige Durchtränkung des Niederschlages mit Wa-s. r 
herbeizuführen. 
Die Möglichkeit, den Zucker vollständig aus/.iifällen, (h r 
Killt rit t der Deduction im Niederschlag, sowie die Hurt nur Lf-
        

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