Bauhaus-Universität Weimar

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mit Wasser ubgesperrle Glasglocke geleitet, aus welcher das 
(■as durch ein L förmiges Hohr dem Vcrsuchslhicr zur Alli- 
imit'g zugeleilet wurde, indem das Köln- aussen in einer 
Kaulselmkkappc mündete, die dem Tliiere über die Schnautze 
gezogen wurde. Die Gasglocke war mittelst Aulhängung an 
einem laden, der über eine Holle ging und ein Gewicht 
an der anderen Seite trug, im Gleichgewicht erhalten. 
Sobald dein 1 liiere das eine Hein ampulirt war, wurde 
rinn die Kappe aufgesetzt. Schon nach 10 Secunden Schwe- 
folwassersloflgasallunou verfiel es in tonischen, dann cloni- 
schen Krampf, schliesslich trat Zittern ein und nach weiteren 
Io—dO Secunden lag es ohne jedes weilere Lebenszeichen. 
Das Thier lebte also vom Heginne der Vergiflung an 
ungefähr noch dö—:«) Secunden. 
Der zweite Schenkel wurde nach dem Absterben erst 
m 10 Minuten abgelrennt. Das bei dieser Gelegenheit aus 
dem Tliiere entströmende Hint war dickflüssig und beinahe 
seliwarzbruuii. 
Die Untersuchungen der Muskulatur von den — auf 
obige Weise enllernten - Schenkeln zweier Tliiere ergaben 
folgende tabellarisch zusanuuengestellle Hesullate. 
Die Kezeiclumngen wie bei Tafel A. 
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