Bauhaus-Universität Weimar

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pi oducl des («ampters hei fortgesetzter Uidersuchuug 
sich als eine Xhaltige (dycosidsäure lieiausstellen möchte. 
Kmllh h sei noch eiTvahnt, dass kurz nach dem Erschei¬ 
nen der v. Meringschen Miftheihuig über die Eigenschaften 
des Nitrobenzolharns eine vorläufige^ Xotiz von Haas1) über 
das Vorkommen einer linksdrehenden Substanz im normalen 
Harn veröffentlicht worden ist. Diese Substanz ist in Wasser 
und Alkohol löslich, durch Bleiessig nicht fällbar: dagegen 
wird sie (huch Bleiessig und Ammoniak präcipitirt, aber, 
wie es scheint, gleichzeitig verändert, da sie nach Behandlung 
des Xicderscldags mit IU S dom Schwefelblei nicht mehr 
durch Wasser, wohl aber durch Alkohol entzogen werden kann, 
und diese Lösung nunmehr die Polarisationsebene nach 
rechts dreht. Alkalische Kupferlösungen werden durch das 
rechtsdrchende Product nicht reducirt. 
Falls diese Angaben bei weiterer Untersuchung keine 
Modification erfahren sollten, so ist der H a as.sehe Körper 
jedenfalls nicht identisch mit dem Paarling der Uronitrotol- 
uolsäurc, da letztere durch Bleiessig gefällt und aus dem 
Bleiniederschlage unverändert wieder 'gewonnen wird. vor 
allen Dingen aber durch seine stark reducirenden Eigenschaften 
sich von jenem unterscheidet. 
v) .<.»*lilI'jiIM. I. t). iimlir. WissenscliaU. 1S7U j». HO.
        

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