Bauhaus-Universität Weimar

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ein«*m iinzimfolliafl rliiiniscliioiiHn Priiparat erst noch mil 
Sicherheit rmcligcwiosen werden. *) 
') Anmerk. Vor etwa (i .Jahren bcvits. b.-i cii- die Veran.l.-rnn-r.-n «l.-s Harns nach A n i I i livci-gift in, g. 
• he. so aunalli^ sie sind, bisher w<-nig h.-achtet worden siml. ge.lonb- 
u h heb einer späteren (««-legenheit aiisführluher zu berichten; hier 
nuVl.te ich nur noch hinziilug,-.,. «lass d.-r Kaninchenharn nach suheu- 
fam-r oiler inn«-rli.-i..-r Application von Anilin ausser de, genannten 
Kigciischafleii siel, «lurch eim-ii iiedeut ,-n.len (Jehall von Mäino- 
imhin auszeicl.uel. Diese Ihiemogluhimirie rührt von «1er Fähigln-it d«*« 
Anilins In-r. Dl ut kö rp e re I,„ aufzulüs.-n. Währeml «las Anilin im 
I ••h.-rsrhiiss zu^«*s«*tzl. Mint und Kiweiss hekau..Hielt aug.-uhlicklieli «•««.- 
trnlirt. vermag es hei vorsichtigem Zusatz weniger Tropfen, seihst gros¬ 
ser.- Mengen Mint in kurzer Zeit lack färben zu machen. 
I «-Ih-i- die Schicksalu. des Xif rnheuxols im Organismus habe 
n li n.ich vergeblich h.-niühf. ins Deine zu kommen, nachdem ich mich 
i'du-rzeugt hatte, dass eifie f heil weise 'Umwandlung desselben in andere 
I ro.lukte in «h*r Ural stattfiudet. Ks lässt sich nämlich in \itr«d»«-nzol- 
liarn unter Amh-r.-m «-im- lall dos«* nicht flüchtig«- Suhstanz nachweisen. 
welch«- durch Chlorkalk rolli. hei Anwesenheit einer Spur von Mineral* 
säure ab»-r durch «lasselhe D«-ag«-ns prachtvoll purpurn gefärld wird. Diese 
Suhstanz könnte leicht mit Anilin verwechselt werden. v«m «h-rn sie 
«nisl wesenflieh verschieden ist. Kim* genauer«» Untersuchung derselben 
war nicht möglich. weil «li<> enorme lîifligkeit «les .\itruh«*nz«ds «*s nicht 
erlaubt, hinreichendes Mah-riat «larzustellen. 1 
Da uh is. «»., di«- Erfahrung -gemacht hatte, dass Mund«- durch 
lang«- C.-wnlmuiig i.nuiuu werden gu-gen «las im Anfang auch giftige 
Xitrot.dmd. so kam ich auf «len (J«-dauk«-n. «d> nicht vielleicht lange 
lortg«-s«-tzte Xil.-otoliiolfütterung gleiclizeilig eine'Toleranz für «las Nitro* 
hiu.zol im (Jefolge hahe mul ob .-s «h-rart ni« lit möglich werden könnte, 
grössere Mengen Xitmhenz.d «lai/.im-ichcu und s«*iue Umwandlungen zu 
stn«lir«-n. Allein «li.-ser De.lank.-n erwh-s sich als irrig. Kin Hund, der 
4 Wochen lang mit Xitndolmd geluttcrt -worden war und circa 100 (Jr. 
«lavon velarheilet hatte, starb sclmn na« h der ersten D.isis Nitrobenzol 
Vo" n,ra I'1 ,'1'- ""'er den gewöhnlichen V.-rgifliingseis« lieinungen.
        

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