Bauhaus-Universität Weimar

307 
j « 
ï ; . ■ 
[)iose Fragen sind inzwischen zum Tlieil durch die Mit- 
theilung von Budzicjewski und ï?alkowski,(D namentlich- 
h*i* durch die Arbeiten von v. Knieriem (2) beantwortet 
worden. y - . 
Auf 'Grundlage derselben dar! man der Asparaginsiuie- 
im qualitativen Sinne eine ähnliche Belheiligimg am Sloll-, 
Wechsel zuschreiben, wie dem Leu« in und Glycocoll; in 
(|u;iutitativ(kr Beziehung kommt aber natürlich auch hier die . 
verlier erörterte Erwägung in Betracht : dass unter den 
Zersetzungsprodukten der slickstollhaltigen Substanzen — zum 
Wenigsten" der animalischen - Leucin und (ilycocoll einen 
ungleich grösseren Bruchtheil bihlen, als Asparaginsäure. 
Während darüber kein Zweifel bestellen kann, muss 
,lie endgültige Entscheidung einer andern Frage: ob nämlich 
mis der Zersetzung des Leims entstandene Asparagiiisäme 
mit den aus anderen Quellen, namentlich aus den verschiedenen 
Ki weisskör pern (thicrischon und pflanzlichen) herstammenden 
Asparaginsäureii, identisch ist, .einer späteren Untersuchung 
Vorbehalten werden. 
Denn bei einem Vergleiche, der mitgellieilten eigenen 
Beobachtungen über die Temperaturgrade, bei welchen Zer¬ 
setzung der Asparaginsäure und namentlich ihres Kupfersalzes 
cintrai, mit den Angaben anderer Forscher, fällt es schwer, 
die bereits angedeuteten Differenzen lediglich einem ver¬ 
schiedenen tirade der Ueinheit der Unlersuctiungsot.jekte 
zuzuschreiben. 
(') S. UaUziejcwski arid F. S^lkowskj: Bildung von Aspahi- 
gMiSaui«* bei 
    

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.