Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Untersuchungen über thierische Elektricität, Zweiter Band, Zweite Abtheilung (Erste Lieferung)
Person:
Du Bois-Reymond, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16148/378/
378 3. Ab sehn. Kap. VIII. §. V. 1. Einleitung zur Lehre von den 
wird sich uns, im Lauf der Untersuchung, allerdings die Frage auf¬ 
drängen, ob nicht diese Erscheinungen mit denen des elektrotonischen 
Zustandes wesentlich einerlei seien, wie auch schon die in diesem Zu¬ 
stand sich äufsernden, beim ersten Blick scheinbar neuen elektromoto ¬ 
rischen Kräfte mit höchster Wahrscheinlichkeit als einerlei mit denen 
bezeichnet worden sind, die die Erscheinung des Stromes des ruhenden 
Nerven bedingen. Einstweilen jedoch wird es rathsam sein, die neuen 
Erscheinungen, frei von irgend welcher Voraussetzung, so zu unter¬ 
suchen und zu zergliedern, als ob es sich um eine neue Art Ladung 
in einer polarisirbaren Reihe von Leitern handelte, eine Klasse von Wir¬ 
kungen, womit die in Rede stehenden Erscheinungen in der That zu¬ 
nächst die auffallendste Aehnlichkeit zeigen. 
Die Grundwahrnehmung, von der ich hier ausging, wurde denn 
auch hei Gelegenheit der oben Bd. I. S. 376 mitgetheilten Untersuchung 
der Peltier’sehen Ladung gemacht. Da diese letztere Erscheinung in 
der nächsten Folge eine grofse Rolle spielen wird, so dürfte es ange¬ 
messen sein, das damals darüber Ermittelte mit Berücksichtigung einiger 
Umstände, welche mir seitdem bekannt geworden sind, kurz zu wie¬ 
derholen. 
Zuerst nämlich hin ich jetzt in Stand gesetzt, Peltier’s eigene 
Angaben mitzutheilen.1 »On doit à M. Ritter« — sagt er — »puis 
à M. de la Rive, la connaissance de ce fait: qu’un arc métallique 
formant un circuit hydro-électrique par son immersion dans deux liquides 
séparés devient un couple voltaïque et produit un courant en sens 
inverse d’autant plus énergique que le métal est plus inaltérable. On 
avait pensé d’abord qu’une polarisation moléculaire de tout l’arc était 
la cause de ce contre-courant; mais il a été reconnu depuis qu’il n’y 
avait que les bouts immergés qui jouissaient de cette faculté, et qu’elle 
était due à une couche d’oxigène au pôle positif, et une d’hydrogène 
au pôle négatif. La même cause produit les mêmes effets sur la grenouille: 
la pâte positive se charge d'oxigène et la négative d’hydrogène. Le 
contre-courant se démontre en plongeant les pates dans deux tasses où 
aboutit le fil d’un galvanomètre très-sensible.....Plus la pile sera forte, 
plus le temps du courant sera long, plus les pâtes seront chargées .... Ce 
qui est vrai pour une grenouille entière l’est encore pour un muscle, pour 
une portion de muscle.... Au-dessus des portions immergées 
il n’y a aucun effet produit. C’est en vain que l’on inter¬ 
roge toutes les parties non immergées par des fils de pla- 
1 Sie stehen L’Instilut 1834. t. II. No. 84. p. 410.* — S. auch Notice sur la Vie 
et les Travaux scientifiques de J. C. A. Peltier etc. Paris 1847. p. 112. 113,*
        

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