Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das pharmakologische Institut zu Tuebingen und seine Einrichtungen fuer Unterricht und Forschung
Person:
Jacobj, Carl
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15974/12/
sehen sind, zwischen denen sich die in der Vorlesung verwendeten 
photographischen Diapositive und geschriebenen Glastafeln in der 
Reihenfolge geordnet, in welcher sie im Unterricht gebraucht 
werden, eingesetzt finden. So brauchen bei der Vorbereitung für 
die einzelne Vorlesung nur die entsprechenden Kästen entnommen 
und die Platten derselben in gleicher Ordnung in das Fach des 
oben erwähnten Vorbereitungstisches gelegt zu werden. 
ln der Mitte der südwestlichen Wand dieses Sammlungsraumes 
ist eine durch einen Schieber V c verschließbare Oeffnung von 
1 m. im Quadrat angebracht, welche den Sammlungsraum mit 
dem anstoßenden Arznei Verordnungspraktikum verbindet. Dieses 
Praktikum konnte unter Einbeziehung noch eines Zimmers des 
Haupthauses in dem Zwischenbau der. alten Augenklinik unter- 
gebjacht werden. , 
Wie schon erwähnt, befinden sich der Sammlungsraum, sowie 
die Vorbereitungsräume mit dem Hörsaal und der zu ihm führ¬ 
ende Vorplatzteil in einem später als der Mittelbau erstellten 
Anbau der alten Augenklinik, dessen erster Stock um einen hal¬ 
ben Meter höher als der Fußboden des ersten Stockwerks im 
Mittelbau und Hauptgebäude gelegen ist. Es bedingt dies, daß der 
erste, im Haupthaus und im Mittelbau gelegene Abschnitt des 
Vorplatzes mit dem an den Hörsaal und Sammlungsraum an¬ 
grenzenden Teil des Vorplatzes durch eine 4 Stufen hohe Treppe 
Id verbunden ist. Dem tiefer gelegenen Teil dieses Corridors 
parallel läuft nun, durch Vereinigung dreier, an diesem Vor¬ 
platz liegender Zimmer, unter Beseitigung ihrer Zwischenwände, 
der für das Arzneiverordnungspraktikum VI dienende grössere 
Raum. Er ist durch je eine Türe mit dem ersten und zweiten 
Teile des Corridors la und Ib verbunden, so daß die Zuhörer 
vom Hörsaal über die Corridortreppe gleich in das Praktikum 
gelangen, nach Schluß des Unterrichts aber dasselbe durch die 
im Garderobenteil des Corridors mündende Tür verlassen können. 
Dieser räumlichen Anordnung entsprechend, liegt das Prakti¬ 
kum einen halben( Meter niedriger wie der Sammlungsraum. Es 
konnte dies dadurch sehr zweckmäßig ausgenutzt werden, daß 
man unter Anbringung der oben erwähnten Oeffnung Vc in der 
Wand die Möglichkeit gewann, vom Sammlungsraume aus mit¬ 
telst eines kleinen, mit grosser Metallfadenlampe versehenen 
Diapositivprojectionsapparats Vd, Diapositive und auf Glasplatten 
geschriebene chemische Formeln, Tabellen usw. ebenfalls von- 
hinten auf einèm transparenten Schirm, der auf einem höheren 
Gestell Vlh aufgespannt war, in gleicher Weise ohne Verdunk¬ 
lung des Raumes zu projizieren, wie dies im Hörsaal geschah.
        

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