Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Saamenthierchen verschiedener Thiere: Mém. de la société de physique et d'hist. naturelle de Genève, Vol. I, Part. I, p. 180 ff.
Person:
Prevost Dümas
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15869/3/
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Vorfteherdriife. Ihre weifse, milchartige FI Affig¬ 
keit zeigt Kügelchen, die rnit denen der Milch Aehn- 
lichkeit haben, aber keine Thierchen. 
M ee rfc h w ein che n. 
Diefelbe Methode. 
Hode. Die zahlreichen Saamenthierclien find der 
Gröfse und Geftait nach lehr von denen des Kanin¬ 
chens verfchieden. Der Kopf ift kreisförmig, in der 
M itte heller als am Rande, der Schwanz länger, brei¬ 
ter, im Tode und während des Fortfehreitens wellen¬ 
förmig, bei Bewegung ohne Fortfehreiten bogenför¬ 
mig gekrümmt und dem Anfchein nach unbiegfum. Sie 
find 0.083 M. lang. 
Nebenhode und Saamengang. Ihre weifse milch¬ 
ähnliche Flüffigkeit enthält überall diefelben Thierchen 
als die des Hoden in grofser Menge. 
Saamenblafe. Ihre äufsere, der Faferhaut der 
Pulsadern ähnliche Haut ift fehr contractil, und treibt 
die in der Höhle enthaltene Subftanz hervor. 
Diefe ift dick, durchfichtig, opalfarben, brei¬ 
ähnlich und wird an der Luft fchneli feft, weifs und 
zerreiblich. Getrocknet bekommt fie ein hornartiges 
Anfehen. Allein und mit Speichel verdünnt, zeigt 
fie unterm Mikrofkop blofs grofse, oft zufammenge* 
häufte, aber leicht trennbare, durchfic'ntige Kügelchen. 
Oft fanden wir blofs diele Subftanz, bisweilen 
aber an der Wurzel eine weifsere, die Saamenthier- 
chen enthielt, welche aus den Saamengängen zurück¬ 
getreten waren. Die llüffige, die Wände berührende 
Subftanz enthielt bisweilen bis zum blinden Ende Thier¬ 
chen, aber in geringer Menge. 
Nehenblafe. Ihre durchfichtige, dünne, nicht 
von felbft gerinnende Fkilfigkeit enthält unlerm Mi¬ 
krofkop keine Thierchen, fondern blofs einige weni¬ 
ger
        

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