Bauhaus-Universität Weimar

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das verbindende Zellgewebe war fehr erhärtet, fo dafs 
mir eine vollständige Auseinanderlegung unmöglich fiel. 
Gewifs geht aber Herr Guimard zu weit, wenn er die 
Vertheilung nicht viel anders finden will, als in den 
übrigen Säugthieren. Kaum ift die Scblüffeibeinfchlag- 
ader über die erfte Rippe getreten, fo vertheilt fie fich 
plötzlich in faft zahllofe Aefle. Ein Theil derfelben 
geht fogleich in die Schultermuskeln, die übrigen bil¬ 
den einen ftarken Cylinder, der am Oberarm herab« 
fteigt, in der Mitte des Cylinders ift ein gröl’seres Ge- 
fiifs, das als Fortfetzung des Stammes zu betrachten ift, 
die fchwächern Aefte umgeben den Stamm wie eine 
Scheide , und anaftomoßren vielfältig unter einan¬ 
der. Es gehen von diefem Geflechte Fortfetzungen in 
die Muskeln des Oberarms. In der Ellenbogenbeuge 
vertheilt fich der Heft des Geflechtes in die Muskeln 
des Unterarms, der Stamm wird dadurch frei, und 
begleitet den Nervus medianus. Ich habe nicht gefe- 
hen, dafs aus dem umgebenden Geflechte Zweige wie¬ 
der in den Hauptftarnm einmündeten. 
XXL 
Ueber Medufa aurita *). Vom Prof. Baer. 
in Königsberg. 
Der Bau des Mundes von Medufa aurita war mir aus 
Gaede’s verdienftlicher Abhandlung über diefes Thier 
i) Von Pérou's Charakteriltik der Gattung Aurellia: Quatre 
bouches, quatre ejiomacs; quatre bras; une cavité at- 
Tienne ? au centre de L'ombrelle; huit aurieules a Jonpouv 
tour {AmiaL du Muft d'hift. natr Tom, XIV. p. 357.} ift
        

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