Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beiträge zur Physiologie der Gartenschnecke (Helix pomatia L.): Magendie Journal de Physiol., T. II, p. 295
Person:
Gaspard
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15847/1/
waren in einer gelblichen, dem Anfchein nach homoge¬ 
nen, durch das Trocknen aber deutlich faferig wer¬ 
denden Subftanz enthalten. Als nach zwei Taaen das 
Waffer, worin ich die Milch maceriren liefs, fait ver- 
dunftet war, wurde die Infufion übelriechend, und 
jetzt beftand faft die Hälfte diefes Waffers aus beleb¬ 
ten Kügelchen, die mit den zuerft todt gefchienenen 
völlig überein kamen, und mit ungeheurer Schnelligkeit 
nach allen Richtungen ichwammen. Tie gelbliche Sub¬ 
ftanz enthielt deren faft keine mehr, und die, welche 
fich io fchnell bewegten, l’cheinen daher wirklich die 
Kügelchen in einem andern Zuftande zu leyn. Jetzt 
glichen he der Monas termo vollkommen, nur waren 
fie nicht, wie diele, aile gleich profs. Nach einigen Ta- 
gen entwickelten fich mehrere neue, noch nicht be- 
fchriebene lnfuforien, die aber in keiner Beziehung mit 
dem anfänglichen Gegenllande meiner Unteriuchungen 
zu ftehen fchienen. 
VIII. 
Beiträge zur Phyfiologie der Gartenfchnecke. 
(Helix pomatia L-) Von Gaspard. (Ma¬ 
gendie Journal de Phyfiologie. T. II. 
p. 295.) 
Die folgenden Beobachtungen beziehn fich vorzüglich 
auf den Winterfchiaf der Schnecken, doch zum Theil 
auch auf die Organe und Functionen dieier Thiere 
überhaupt. 
Die neuern Schriftfteller liefern über jenen Zu- 
ftand diefes Thieres nichts ßeftimmteres als Ariftoteles, 
Dioscorides, Plinius, Plutarch, Atheimeus u. 1. w. Viel¬ 
leicht füllen meine Bemerkungen diele Lücke zum Theil 
aus.
        

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