Bauhaus-Universität Weimar

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in Meckel’s Archiv, Bd. 3. S. 147. Id. de fyftemate 
venofo peculiari in perrnultis animalibus obfervato. 
Hafniae 1821. 4. 4 S.) ln Bezug auf die Nieren der 
Säugthiere wünfche icb nochmalige Prüfung meiner 
Angaben, die Beftimmung der Weife, wie die Harn- 
gefäl'se der Markfubftanz fich allmählich oder plötzlich 
in ihrem Anfehn verändern, woher die S. 10 und 11. 
meiner Differtation befchriebene, und in der vierten 
Figur angedeutete grofsmafchige Vertheilung der In- 
jectionsmaffe durch das Gefäfsnetz der Rindenfubftanz 
rührte; wie die Stämme der Venen aus dem Gefäfs¬ 
netz der Rindenfubftanz enti'pringen, ob diefes mit dem 
gröfsern Matchen bildende Venennetz auf der Ober¬ 
fläche der Nieren zufammenhängt ; und wie überhaupt 
Venen und Arterien in den Nieren fich zu einander 
verhalten. Döllinger bezweifelt, dafs die Arterien und 
Venen der Nieren mit einander communiciren (a.a. O. 
S. 74. 75.); Meckel will den unmittelbaren öebergang 
der Puls- und Blutadern in einander deutlich gelehen 
haben (a. a. O. S. 466. 469.) Ich habe hierüber keine 
Erfahrung; indefs macht mich Döllinger's ausführliche 
Darftellung des Erfolgs, den eine durch die Arterien 
und Venen gemachte Einfpritzung hat, geneigt, ihm 
beizupflichten. Auch eine genauere Kenntuifs von 
dem Verhalten der Nerven in den Nieren wäre zu wün- 
fchen. ln gefchichtlicher Hinficht wäre es intereffant, 
bei den Theilen, die die altern Anatomen in den Nie¬ 
ren angebeu, genau zu beftimmen , was ein Jeder be- 
fchreibt. So ift es mir jetzt wahrfcheinlich, dafs 
Ruyjch die Rindenkörperchen gar nicht gelehen hat, 
fondern dafs feine Arterienkanäle kleine Verwicklun¬ 
gen gröfserer Arterienäftchen find (cofr. Ferrein in 
Mem. de Paris 1749. 8- S. 719. 4. S. 496.) Ferrein's 
tuvaux blancs corticaux bin ich geneigt, für Aus- 
fchvvitzungeu zu halten, und man wird mir vielleicht
        

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