Bauhaus-Universität Weimar

mim un da tum bilden nach Cuvier's Abbildung ( Me¬ 
moire fur le grand Buccin ff. Fig. 3.) die grofsen Kie¬ 
men eine einfache ßliitterreihe, die kleinen eine dop¬ 
pelte. An der rechten Seite des Mantelfacks fteigt 
der Maftdarni auf (Fig. 3. 4. p.), an den Mantellack 
feftgeheftet, weifs, geräumig, gegen den After ver- 
fchmächtigt und derber, mit einem Gefäfsnetz bekleidet. 
Den Boden des Mantelfacks, da, wo äufserlich 
der ftrotzende, weifse Theil der Windungen des Fhie- 
res auf hört und der fehr weiche graue Theil derlei ben 
anfängt, deckt eine dünne quergefpannte Membran, 
ein Zwerchfell, deffen kleinerer linker Theil (Fig. 4. cp) 
die vordere Wand des Herzbeutels bildet, deffen grö- 
j'serer rechter Theil aber (Fig. 4. r.) in feiner Mitte 
eine ovale ziemlich grofse Oeffnung hat (Fig. 4. r.), 
durch welche das Meerwaffer frei in die hintern Win¬ 
dungen des Thieres eintreten und den Darm und die 
umliegenden Tbeiie umfpülen kann, ein Bau, der auf 
eine Darmatlimung hinzudeuten fcheint, um io mehr, 
als der letzte Theil des Darms im Mantelfacke liegt, 
•und das ihn bekleidende Gefäfsnetz dem unmittelbar 
eindringenden Meereswaffer wie die Kiemen ausgefetzt 
ift. Das Zwerchfell verftattet durch feine Oeffnung 
dein Meereswaffer ebenfalls einen freien, aber weni¬ 
ger unmittelbaren und heftigen Eingang in die hintern 
Windungen des Thieres, welches ihrem zartem Baue 
wohl angemeffen ift. 
Unmittelbar hinter dem Zwerchfell auf der linken 
Seite liegt das Herz (Fig. 5. s. t.), von einem Herz¬ 
beutel lofe umgeben, deffen vordere Wand mit jenem 
Theile des Zwerchfells eins ift. Die Form des Her¬ 
zens ergiebt fieh aus der Figur, der muskulöle Bau 
der Herzkammer kömmt mit dem in ßuccinum unda- 
tum überein. Der Eintritt der Venu branchictlis (u), 
weiche nach vorn zwifehen beiden Kiemengruppen
        

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