Bauhaus-Universität Weimar

biais gelblichgrau, der Manteltheil (Fig. 2.3.).) er« 
fcheint, wegen der dem Mantelfack innen anhaltenden 
käfigten Materie, {trotzend, dabei weich und weifslicli; 
die hintern Windungen des Thieres (1.) ßnd dunkel¬ 
grau, fehr weich, und in ihrer Farbe und Gonfiftenz 
vorn Manteltheil fcharf abgefchnitten. Auf der Hinler- 
feite des Fufses fitzt, durch eine fehnigte Membran be- 
feftjgt, ein ovaler, kornartig-kaikigter Deckel, klei¬ 
ner als die Oeffnung der Schaale. Wie Buccinum un- 
datum, io befitzt auch Murex Tritonis einen grofsen, 
cylindrifchen, nach oben verfchmächtigten, aus-und 
einziehbaren Rüffel (Fig. 2. a.) und an jeder Seite def- 
felben einen kurzen, etwas plattgedriickten, an der 
Balis fehr viel breiteren Fühler (c.), der dem länge¬ 
ren fadenförmigen Fühler jeder Seite bei Turbo, Tro- 
chus, Nerita, Phafianella u.f. w. zu vergleichen ift. An 
der Bafis feiner äufsern Seite befindet fielt, wie überall, 
das Auge (d.), welches in den ebengenannten Gattun¬ 
gen von einem befondern Stiele, wie bei den Krebfen, 
getragen wird. Auf der rechten Seite des Thieres 
unter dem Fühler und etwas mehr nach aufsen fitzt 
eine lange, plattgedrückte, gegen das Ende verfchntäch- 
tigte Ruthe, etwas ausdehnbar und zufammenziehbar, 
aber nicht einzuftülpen oder einzuziehen. Sie ift 
nicht lang genug, um unter dem Mantel verborgen zu 
werden, wie bei Buccinum undatum, und überhaupt 
iin Verhältnifs zur Gröfse des Thieres ohne allen Ver¬ 
gleich kleiner, als bei diefem. Kopf und Hals find 
wie bei Buccinum ohne Schleier, Franzen, Anhäng¬ 
fel, oder andere fogenaimte Zierrathen. Der Mantel 
hüllt das Thier eine Windung weit ein, ift auf der 
Bauchfeite mit dem Körper verwachfen, und bildet 
auf der Rückenfeite wie in allen verwandten Gattun¬ 
gen den Athernfack ; der ringsum freie und umgebo¬ 
gene Mantelkragen (Fig. 2. 3. g-) läuft wie ia Bucci-
        

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