Bauhaus-Universität Weimar

tim! vorn, wo fie fich berühren, durch ein Faferbnnd 
zufammengehalten werden, (Fig. î-a. Fig. j. b. Fig. 6.a.) 
Ueber und dicht hinter jedem diefer Fortfätze geht von 
der obern Fläche des Hauptftückes, entgegengefetzt dem 
feitiichen Rande, ein zweiter und zwar fkigelförmiger, 
bedeutend gröfserer Fortfatz ab, der gleichfalls nach 
vorn ausläuft und viel weiter, als der erft belchriebene 
vorfpringt (Fig. 2. a. a. Fig. 6- b. b.) Er ift ganz platt, 
und wird von feiner Grundfläche nach vorn allmählich 
breiter. Beide Fltigelfortfätze aber divergiren etwas, 
un ! ihre Flächen ftehen, zumal nach vorn hin, halb 
horizontal, halb vertikal, fo dafs ihre untern Ränder 
einander viel näher liegen, als ihre obern. Vorn find 
fie fait gerade abgefchnitten und etwas ausgefchweift: 
die vordem untern Ecken laufen etwas l'pitz aus und 
berühren lieh in natürlicher Lage, die obern dagegen 
erfcheinen abgerundet. Nach vorn übrigens werden 
diefe beiden Fortfätze etwas knorpelartig, ja die fpitze 
Ecke ift ganz reiner Knorpel, hinter einem joden diefer 
zuletzt befchriebenen Fortfätze liegt endlich noch ein 
dritter, der wieder etwas kleiner ift, mit einer breiten 
Grundfläche entfpringt, allmählich ficli verichmälert 
und zufpitzt, und ebenfalls nach vorn und aufsen fich 
wendet. (Fig. 3. d. d. Fig. 6. dd.) Die äufsere Fläche 
diefes Fortfatzes geht in den hinterften Theil des feit¬ 
iichen Randes, fo wie diefelbe Fläche des flügelförmi¬ 
gen Fortfatzes in den vordem Theil jenes Randes vorn 
Mittelftück über. Zwilchen diefen vier Vorfprüngen 
übrigens, nämlich den beiden flügelförmigen und den 
beiden faft pyramidenförmigen Fortfätzen, bildet die 
obere Fläche des Schildes eine nach der Länge deffelben 
gehende Vertiefung, in welcher das Herz gelegen ift. 
(Fig. 6. c.) 
An jeder Seite liegen horizontal auf dem Rande 
des tellerförmigen Hauptftückes fechs verlchieden ge-
        

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