Bauhaus-Universität Weimar

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einem faft rechten Winkel an fie an, weshalb hier eine 
fcharfe Kante die Gränze zwilchen Bruit und Seite be- 
zeichnete. 
Die Unterleibseingeweide lagen in einem grofsen, 
die Nabelgegend einnehmenden Sacke vor. Der Um¬ 
fang, mit dem diefer entfprang, war von tier Grobe 
eines Zwejgrofchenfliickes, und den Anfang deffelben 
machte, wie gewöhnlich in folchen Fallen, ein Bau 
der Bauchdecken aus, welcher auf der rechten 
Seite etwas mehr vorfprang, als auf der linken, liier 
aber drittehäib Linien breit war. Daran fetzte Pich 
eine Haut, wie man fie am Nabelftrange zu finden pflegt, 
nämlich wenig erhärtet, faft gallertartig und halb 
durchlichtig — das veränderte Bauchfell. — An der 
rechten Seite war diefe Haut über eine halbe Linie, an 
der linken aber im obern Theil des Sackes nicht ein¬ 
mal fo dick. Nach unten, jedoch mehr nach au- 
fsen befand fich eine dünne, halbflüffige Galiertmaffe 
an der innern Wand des Sackes, und bildete hier eine 
Höhle von der Gröfse eines kleinen Hühnereies. Der 
eigentliche Nabel lief an der vordem Fläche diefes Sa¬ 
ckes, jedoch mehr an der linken Seite deffelben , all¬ 
mählich aus, und enthielt nur eine Blut und eine 
Pulsader. Vom Nabel ging nach der rechten Seite 
hin eine kleine, kaum einen halben Zoll lange Spalte 
im Sacke; wahrfcheinlich ein nur zufällig entftande- 
ner Rifs. 
Die ganze rechte Seite des Sackes nahm die Leber 
ein, deren convexe Fläche nach aufsen lag. Der fdn- 
ftige linke Rand fall nach oben, (die Mifsgeburt in auf¬ 
rechter Stellung gedacht) der rechte nach unten, und 
der die Gallenblafe enthaltende Rand nach vorn. Rechts 
von der L^ber, und die Gallenblafe berührend, lag das 
Pack der dünnen Därme. Der obere Magenrnund lag 
im Anfänge des Sackes, und die Speiferöhre war in 
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