Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Untersuchung der Lymphe des Gehirns, Bericht von Deyeux: Bullet. de la Soc. de Médec., T. IV, p. 120
Person:
Haldat
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15758/3/
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Anwefenlieit eines Ammoniakfalzes, und bekenne, dafs 
durch den Mangel deffeiben das Vertrauen in diele 
Analvfe etwas gefchwacht wird. 
Doch kommt Haidars Analyfe mit Boßocks Ana- 
]yfe der Fliiffigkeit aus einer Riickenmarkswalierfucht 
überein, und, da beide lieh durch reichlichem GaiJert- 
gehalt von der übrigen thieriiehen Lymphe unterfchei» 
den, fo kann man, mit ihnen , jene gallert-fchJeimige 
Lymphe, diele dagegen l'chlechthin Lymphe nennen. 
Er fchlä'fft die Feftfetzung von drei verfchiedenen 
Arten von Fliifiigkeiten vor, welche the Oberflächen 
innerer ©rgane gegen die Reibung fchiitzen: 
1) Die eiweifshaltige Lymphe der ferölen Häute, 
des Bauch - und Bruftfells, des Herzbeutels, der Seheiden- 
haut, des Zellgewebes, in welcher Eiweil's und Natron 
vorherrfchen. 
2) Der Ueberzug der Schleimhäute, worin das 
falzfaure Natron vorherrfche. 
3) Die FJiiffigkeit der Hirn und Rückenmarks¬ 
hüllen , worin das falzfaure Natron und die Gallerte 
vorwalten. 
Diele An lieh len verdienen wohl Beriickfichtigung, 
allein vor ihrer beftimmten Annahme müfste man fich 
überzeugen, ob die FJiiffigkeit des Gehirns und einige 
andere überall diele Iben find und nicht das Alter, Ge- 
fchlecht, Conftitution u. f. w. ihre Zufammenfetzung zu 
bedeutend abändern, als dafs man liie Refuitaie einer ein¬ 
zigen Analyfe zu dem Schluffe brauchen könnte, dafs 
alle FlüffigkeRen, die derffilben Art anzugehören fchei- 
nen, cliefelbe Mifchung haben.
        

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