Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kymographien, Schreibhebel, Registrierspiegel, Prinzipien der Registrierung
Person:
Frank, O.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15621/1/
I. 
Kymographien, Schreibhebel, Registrierspiegel, 
Prinzipien der Registrierung. 
Von 
O. Frank in München. 
(Mit 13 Figuren.) 
Kapitel 1. 
Einleitung. 
Zur graphischen Registrierung1) von Bewegungsvorgängen sind zwei 
Apparate notwendig: der eigentliche Registrierapparat, durch den die zu 
untersuchenden Vorgänge in die Bewegungen einer Schreibfeder oder eines 
Lichtstrahls umgewandelt werden, und eine möglichst gleichmäßig bewegte 
Fläche, die Registrierfläche, gewöhnlich aus Papier oder aus lichtempfind¬ 
lichem Material bestehend, auf welche die Bewegungen der Schreibfeder oder 
des Lichtstrahls in Form einer Kurve aufgeschrieben werden. Nur in seltenen 
Fällen, wie z. B. bei den Indikatoren, steht die Schreibfläche fest. 
Der wesentliche Teil des Instrumentariums ist der eigentliche Registrier¬ 
apparat. Die Prinzipien seiner Theorie, die jetzt als abgeschlossen zu gel¬ 
ten hat, werden in dem 6. Kapitel dieses Abschnitts behandelt, während die 
Beschreibung seiner besonderen Einrichtungen und ihre spezielle Theorie 
in den anderen Teilen des Handbuchs, z. B. „Hämodynamik“, enthalten ist. 
In dem vorliegenden Abschnitt werden ferner unter Kapitel 2 die Vor¬ 
richtungen zur Bewegung der Registrierfläche, die Kymographien, behandelt. 
In dem Kapitel 3 werden die Methoden der Chronographie und Signal¬ 
schreibung erörtert. 
Die einzigen Regis tri er apparate, die in diesem Abschnitt, und zwar in 
den Kapiteln 4 und 5, wegen ihrer allgemeinen Verwendung beschrieben 
werden, sind die Hebel und die Spiegel. 
Als allgemeine Quellen für die Literaturangaben haben gedient: Gscheid- 
len, Physiologische Methodik 1876, M'arey, Méthode graphique 1885, Cyon, 
Methodik der physiologischen Experimente und Vivisektionen 1876, Langen- 
dorff, Physiologische Graphik 1891. 
') Die Methode wurde von Young' geschaffen, in der Physiologie speziell zuerst 
von C. Ludwig angewandt. 
Tigerstedt, Handb. d. phys. Methodik 1,4. 
1
        

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