Bauhaus-Universität Weimar

Atmung durch Respirationsmaske, ein Mundstück oder eine Trachealkanüle. 135 
benutzt werden können. Es empfiehlt sich indessen, die hierbei vorgenommenen 
Modifikationen sowie andere Methoden kurz darzustellen, um solcherart eine 
vollständigere Übersicht über die vorhandenen Versuchsweisen zu ermög¬ 
lichen. 
13. Der Apparat von Ludwig (1867; 30). Am Kopf des Tieres 
(Fig. 44) wird eine Schnauzenkappe (1) aus Kautschuk angelegt, die an die 
Messingscheibe (2) angepaßt ist. Durch den Hahn 3 kann der Hohlraum 
der Kappe bald mit dem Atmungsraume, bald mit der atmosphärischen Luft 
in Verbindung gesetzt werden. Von der Messingscheibe entspringen vier 
Rohre; die Luft von der Kappe strömt durch 4 zu der Flasche d, welche 
Fig. 44. 
Apparat von Ludwig. 
wie auch die Flasche e teilweise mit Quecksilber und Barytlösung gefüllt ist 
Beide Flaschen, welche unten durch die Röhre F miteinander kommunizieren, 
können um die Achse a herumgedreht werden und durch ihre regelmäßig 
unterhaltene Bewegung wird ganz wie im Apparat von Régnault und Reiset 
eine regelmäßige Hin- und Zurückströmung der Luft im ganzen Systeme bewirkt. 
Die bei der Atmung gebildete Kohlensäure wird durch die Barytlösung ab¬ 
sorbiert; gleichzeitig strömt aus dem Behälter E Sauerstoff hinein. Die 
Einströmung von Sauerstoff findet unter dem Wasserdruck in der Druck¬ 
flasche J statt; hierbei wird die Zuströmung durch den kleinen Apparat N 
reguliert. Dieser besteht aus einer Kautschukmembran, die über den Rand 
eines sehr niedrigen, mit der Röhre 7 in Verbindung stehenden Hohlgefäßes 
aus Messing gespannt ist. Diese Membran verschließt die Öffnung des 
Schlauches ML; wenn nun wegen der Kohlensäureabsorption, der Druck im
        

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