Bauhaus-Universität Weimar

Atmung durch Kespirationsmaske, ein Mundstück oder eine Trachealkanüle. H7 
Eine Glasröhre A von 7 mm lichtem Durchmesser dient zur Strömung 
der Luft von und zu der Nase. Auf diese Röhre einerseits und auf einen 
Kautschukstopfen andererseits ist in der aus der Figur ersichtlichen Weise 
ein dünner Fingerhut aus Gummi , gebunden. Nach der Einführung der 
Röhre in die Nasenöffnung wird der Fingerhut durch die Röhre D aufge¬ 
blasen, schmiegt sich dicht an alle Anfraktuositäten der Nasenhöhle und ge¬ 
währt einen vollständigen Abschluß. Eine gleiche Röhre wird auch in die 
andere Nasenöffnung festgesetzt und beide dann mit einer gemeinsamen 
Röhre verbunden. 
Ygl. auch die Versuchsanordnung von Tissot (S. 131), 
Apparat von Smith. 
A. Die bei Versuchen am Menschen benutzten Apparate. 
1. 2. Die Versuchsanordnungen von Allen und Pepys (1808; 16) sowie vonAn- 
dral und Gavarret (1843; 17) Meten nunmehr nur ein geschichtliches Interesse dar, 
weshalb sie nicht hier besprochen werden können. 
3. Der Apparat von Smith (1859). Die inspirierte Luft wird durch 
eine trockene Gasuhr gemessen (15). Die exspirierte Luft passiert 1. ein 
Gefäß mit Bimsstein und Schwefelsäure zur Absorption des Wasserdampfes; 
2. einen Kasten aus Guttapercha, in welchem die Kohlensäure absorbiert 
wird; 3. ein zweites Gefäß mit Bimsstein und Schwefelsäure zur Absorption 
des von (2) abgegebenen Wasserdampfes; 4. ein Gefäß mit Barytwasser zur 
Kontrolle der vollständigen Absorption der Kohlensäure. Durch leicht spie¬ 
lende Klappen werden In- und Exspirationsluft voneinander getrennt.
        

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