Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bemerkungen über die Veränderungen der Hautfarbe, welche durch die Anwendung verschiedener Arzneimittel hervorgebracht wird: Aus The London Medical Repository 1817. Vol. VII, p. 265-267
Person:
Rigby, Edward
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15225/4/
ftehet, gänzlich verfeineren ift : fo füge ich doch noch 
hinzu, dafs fie nicht bleibend war. Sobald mit den Mer- 
kurial-Einreibungen aufgehört wurde, verfchwand fie 
fchnell, wahrfcheinlich fobald als das Oueckfilber völlig 
aus dem Körper entfernt war, und es fcheint, dafs die- 
fes vorzüglich durch die Haut bewirkt wurde. 
Es ift wahrfcheinlich, dafs der färbende Stoff blofs 
auf der Oberfläche abgelagert, und nicht wie beim Proceffe 
des Färbens in den Zwilchen räumen derfelben aufge- 
nommen wurde. In dem anderen Falle war die Haut 
durch das falpeterfauve Silber beftimmt gefärbt; und 
ihre Schwarzfärbung ftimmt mittler bekannten Beobacht 
tung überein; dafs die Haut nämlich i'tets durch die Be¬ 
rührung mit falpeterfaurem Silber, oder durch eine 
fchwache Auflöfung deffelben gefchwärzt wird, welche 
letztere man öfters an wendet, um das Haar oder die 
Augenbraunen zu fchwärzen. 
III. 
lieber eiert Unterfchied des arteriöfen und 
venöfen Blutes riicklichtlicli feines Gehaltes 
an Faferftoff, Von Dr. Mayer, Profeffor 
der Anatomie und Phyiiolugie in Bern. 
Der Unterfchied, welcher rückiichtlich der Farbe zwi- 
fchen dem Blute der Arterien und Venen obwaltet, ift 
zwar der auffallendfte, aber nicht ausfchliefslich der 
wiehtigfte. Das Verhäitnifs des Faferftoffes im Blute, 
und der darauf gegründete Unterfchied der beiden Blut¬ 
arten verdient um fo mehr Beriickiichtigung, weil die-, 
fer Stoff auf eine ganz einfache Weife aus dem Blute 
gewonnen, und fomit als ein reines Educt betrachtet
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.