Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Wirkung des salpetersauren Silbers auf die Haut: Aus The London Medical Repository, monthley Journal and Review, London 1816, Vol. V, p 372- 373
Person:
Harrold, E. Cheshunt Herts
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15224/7/
527 
Befuche im Hospitale St. Louis zeigte mir Dr. Brefchet 
(in einer Note glauben die Herausgeber, dafs es Dr. Biot 
heifsen muffe) eine Menge epileptifcher Kranken, die 
das falpeterfaure Silber eine Zeitlang hindurch mit 
verfchiedenem Erfolge gebraucht hatten. Bei keinem 
aber war dadurch eine Milsfärbung der Haut entftanden, 
wie man in England und Genf beobachtet hat ').“ 
Die Farbe der Haut ift bei den einzelnen Kranken 
lieh nicht ftets gleich, wie auch Herr Dr. Roget be¬ 
merkte, und wovon die Urfache mit Sicherheit nicht zu 
beftimmen ift, bei der von mir beobachteten Kranken ift 
fie, bei der Menftruation, im Gefichte am ftärkften 2), 
welches Herr Dr. Roget bei feiner Kranken hingegen 
nicht wahrnehmen konnte. 
Diefe dunklere Färbung des Gefichts mufs durch 
die gröfsere Congeftion des Bluts nach dem Kopfe er¬ 
klärt werden , welche die Kranke während diefer Zeit 
erleidet ; und wodurch auch die Blutgefäfse der Haut 
dann mehr angefüllt find, fo wie durch das Aufheben 
der Arme, wodurch die Blutgefäfse entleert werden, 
die dunklere Farbe an den Händen verringert wird, 
welches letztere der Recenfenl meines Auffatzes in dem 
Edinburgh Medical and furgical Journal als einen Ge¬ 
genbeweis der Meinung, dafs das Hornfiiher unter der 
Oberhaut abgelagert werde, anführt 5). Sollte diefe 
l) The London Medical Repofitory, monthly Journal and Review. 
Edited by G. M. Burrows, M. D. and A. T. Thomfon, E. 
L. S. London 1817. p. 347. 
a) In meinem früheren Auffatze habe ich diefe genauere Beftim- 
mung vergeffen. 
3') The Edinburgh medical and furgical Journal, 1817. Octobre. 
P- 495-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.