Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Grundempfindungen in normalen und anomalen Farbensystemen und ihre Intensitätsverteilung im Spektrum
Person:
König, Arthur Conrad Dieterici
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15183/31/
Die Grundempfindunyen und ihre Intensitätsverteilung im Spelctrum. 27] 
Stelle ist nur ein Punkt gemeinsam und daher über den wahr¬ 
scheinlichen Fehler der so erhaltenen Werte von We70 und Km 
nichts auszusagen, doch ist ersichtlich, dafs selbst Fehler, wie 
sie im Maximum den sonstigen Einzelbestimmungen dieser Art 
zukommen, keinen solchen Einflufs auf die Form der beiden 
Elementar-Empfindungs-Kurven haben können, dafs irgend eine 
der später gezogenen Schlufsfolgerungen dadurch berührt würde. 
Der Verlauf der Elementar-Empfindungs-Kurve W in dem 
Intervall von 670 pp, bis 720 pp wurde nur bei den Hrn. 
E. Brodhtjn und H. Sakaki bestimmt, und da er (unter Annahme 
von T'FC70 = 1) in beiden Fällen als der gleiche befunden wurde, 
so haben wir dieses auch für den in Bezug auf dieses Intervall 
nicht untersuchten Hrn. Waldeyer, sowie den im vorigen 
Paragraphen besprochenen Hrn. Kranke angenommen und dem¬ 
entsprechend IF685 , IF700 und W720 für das Interferenz-Spektrum 
des Sonnenlichtes berechnet.1 Wegen der Werte von Ki00 
verweisen wir auf §17 (S. 310 und 311). Dafs die betreffenden 
Zahlen nicht auf direkter Beobachtung beruhen, ist durch 
ihre Einklammerung angedeutet. 
Ebenso wie bei Hrn. Kranke sind auch bei diesen drei 
Farbensystemen die erhaltenen Werte der Elementarempfin- 
dungen für das Interferenz-Spektrum des Sonnenlichtes in Fig. 3 
(S. 256) eingetragen und die Punkte durch Kurven (E. Brodhtjn 
-----, W. Waldeyer--------, H. Sakaki -----------) 
untereinander Verbunden. 
§10. Folgerungen aus der Glestalt der Elementar- 
Empfindungs-Kurven. Bei einer graphischen Aufzeichnung 
der acht Elementar-Empfindungs-Kurven, wie sie in Fig. 3 ge¬ 
schehen ist, zeigt sich sofort, dafs die vier Kurven K bis auf 
geringe individuelle und von Beobachtungsfehlern herrührende 
Abweichungen bei allen vier Personen die gleiche Glestalt 
haben, während bei den Kurven W zwei Formen heraustreten. 
Der ersten Form gehören die Kurven der Hrn. W. Waldeyer 
und E. Brodhtjn an, der zweiten Form diejenigen der Hrn. 
L. Kranke und II. Sakaki. Weniger genau durchgeführte 
1 Über den Verlauf des Intensitätsabfalles in dem Intervall von 
660 pp bis 720 pu bei dicliromatischen und tricbromatischen Farben- 
systemen wird demnächst Einer von uns besondere Beobachtungen ver¬ 
öffentlichen.
        

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