Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Grundempfindungen in normalen und anomalen Farbensystemen und ihre Intensitätsverteilung im Spektrum
Person:
König, Arthur Conrad Dieterici
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit15183/1/
Die Grandempfindmigen 
in normalen und anomalen Farbensystemen und ihre 
Intensitätsverteilung im Spektrum.1 
Von 
Arthur König und Conrad Dieterici. 
I. Einleitung. 
§ 1. Präzisierung der Aufgabe. Die Einsicht in die 
Funktion der den Lichtreiz perzipierenden Elemente des Gesichts¬ 
sinnes mufs angebahnt werden durch Reduktion der unend¬ 
lichen Menge von Farbenempfindungen auf eine möglichst 
kleine Anzahl von „Elementarempfindungen“, deren alleinige 
oder gleichzeitige Auslösung in wechselnder Intensität und 
wechselndem Verhältnis die übrigen Farbenempfindungen ent¬ 
stehen läfst, von denen aber gar nicht vorausgesetzt wird, dafs 
1 Im Auszuge wurde diese Abhandlung bereits am 22. Juli 1886 der 
Akademie der Wissenschaften zu Berlin vorgelegt und in deren Sitzungs¬ 
berichten vom 29. Juli 1886, S. 805, veröffentlicht. Eine Darstellung der 
YouNGSchen Farbentheorie auf Grundlage dieser Untersuchungen wurde 
von Einem von uns auf der Versammlung der British Association im 
Herbste 1886 zu Birmingham gegeben. (Vergl. A. König, Report of the 
British Assoc. Birmingham 1886, S. 431.) Dieser Vortrag erschien in 
-deutscher Übersetzung mit erläuternden und ergänzenden Anmerkungen 
als Extrabeilage zur „Naturwissenschaftlichen Rundschau“ 1886, No. 50. 
Das späte Erscheinen der vorliegenden ausführlichen Darstellung 
ist durch eine Reihe persönlicher Momente veranlafst worden. Die 
Kritiken, welche die vorläufigen Mitteilungen erfahren haben und für 
welche wir uns den Autoren zu Danke verpflichtet fühlen, werden 
wir an den betreffenden Stellen dieser Abhandlung erwähnen, sofern ihr 
Inhalt uns zu einer Erwiderung Veranlassung giebt. 
Rechnungs- und Druckfehler, welche in den Zahlenangaben der vor¬ 
läufigen Mitteilung enthalten sind, haben wir hier ohne weiteres be¬ 
richtigt, da sie niemals von irgend welchem Einflufs auf die von uns ge¬ 
machten Schlufsfolgerungen waren. 
Zeitschrift für Psychologie IV. 
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