Bauhaus-Universität Weimar

Beiträge zur Dioptrik des Auges. 
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beschränken. Verlangt man aber möglichst genaue Messungen, 
so mufs man diese Radien von 5° zu 5° auf der ganzen Länge 
des Meridians bestimmen, in welchem man arbeitet. 
Man bestimmt zunächst nach den Methoden B oder C die 
zugleich auf der vorderen Hornhautfläche und der in Frage 
stehenden Fläche Senkrechten, verstellt darauf die Fixations¬ 
marke C, bis die gemeinsame Senkrechte sich in der Ebene des 
Bogens befindet und einen willkürlichen Winkel a mit der 
Fernrohraxe bildet. Die Lage des Bogens ist je nach dem 
Meridian, den man zu messen wünscht, ebenfalls willkürlich. 
Man stellt A auf Null ein, zündet die Lampen an und bestimmt 
nach der Methode D den Einfallswinkel der Fernrohraxe b. 
Wir kennen nunmehr im Dreieck Oj 0 C, (Fig. 4) die Winkel a 
und b und die Seite Cx0 = IIDieses erlaubt uns, die anderen 
Teile des Dreiecks zu finden. 
ct C2 = Rt 
sin b 
sin a 
0,0 = 1, 
sin (a -f- b) 
sin a 
F. Die Bestimmung der Lage des Scheitels 
einer Fläche. 
Nachdem wir die gemeinsame Senkrechte in die Ebene des 
Bogens gebracht haben, stellen wir die Fixationsmarke so, dafs 
sie (Fig. 5) einen willkürlichen Winkel c mit der Fernrohraxe 
bildet. Der Schieber A wird auf der anderen Seite ebenfalls um 
c von der gemeinsamen Normalen entfernt. Hierauf bringt 
man das von S2 ausgehende Bild von A in die Mitte des 
Gesichtsfeldes und bestimmt nach der Methode D den Einfalls¬ 
winkel der Fernrohraxe d. 
Wir erhalten also die Gleichungen : 
C, 09 = R1^ und 
* sin c 
o, 02 = B, — B, 
sind 
sin c 
Diese beiden soeben ausgeführten Bestimmungen reichen hin, 
um die Fläche kennen zu lernen, wenn dieselbe als sphärisch
        

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