Bauhaus-Universität Weimar

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phorfaurer Kalk zurtick , welcher möglicher Weife et¬ 
was Magnefia enthalten kann. 
Die Concretion Oer Parotis befiehl demnach haupt- 
fächlich aus: 
Phosphorümrem Kalk und 
Thierifch membranüfer Materie. 
XV. 
Chemifche Zerlegung eines Speichelfteins, 
von John. 
Un geachtet die in den Speicheldriifen, deren Gängen, die 
in den Mandeln lieh zuweilen bildenden Concretionen 
durch die Unterfuchungen Fourcroys, Wollafton's, 
'1 Iiomfoil's und die meinigen bekannt geworden fin::, 
glaube ich doch, clafs es nicht unnölhig feyn werde, 
folgende Bemerkungen nachzutragen, wozu mir mein 
Freund , Dr. Völker, kürzlich Gelegenheit gab. Der- 
felbo befitzt zwei Speichelfteine, von denen der eine, 
welche# dreiviertcl Zoll Lunge und eine cyUndHJchet 
an beiden Enden etwas Jpitz und, rund zulaiijende 
Form hat, durch eine unter feinen Händen glücklich 
beendigte Operation unter der Zunge erhalten wurde; 
der andere aber durch ein fich von feloft turnendes Ge- 
fchwür ebenfalls unter der Zunge herausfiel. 
Diefer letzte hatte die Gefitalt eines Echiniten. Sein? 
Länge betrug einen halben Zoll und der Breüedurcn- 
mejf'er einen Drittelzoll. Er hatte au dein einen Ende 
einen kleinen Stiel. Die Farbe iß fchmutzig gelb lieh 
weifs; die üufsere Oberßüche rauh und uneben. Er 
beßeht aus nebeneinander gelagertenLagen von unglei¬ 
cher Dicke, dis dicht, nicht kryfiaUinifcli, und nur 
von geringem Zufammenhange find. Daher zerbrach
        

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